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Ehrenamt
Neuer Naturschutzbeirat arbeitsfähig

Die neuen und ausgeschiedenen Mitglieder des Naturschutzbeirates des Landkreises Elbe-Elster (v.l.): Tino Gärtner, Andrea Seidel, Wolf-Ekkehard Hübner, Bernd Hensel, Ralf Bekker.
Die neuen und ausgeschiedenen Mitglieder des Naturschutzbeirates des Landkreises Elbe-Elster (v.l.): Tino Gärtner, Andrea Seidel, Wolf-Ekkehard Hübner, Bernd Hensel, Ralf Bekker. FOTO: Torsten Hoffgaard / Landkreis EE
Herzberg. Landrat bedankt sich für die bisherige engagierte ehrenamtliche Arbeit des Gremiums.

Der Naturschutzbeirat Elbe-Elster hat langjährige Mitglieder aus der ehrenamtlichen Arbeit verabschiedet und gleichzeitig neue Mitstreiter gewonnen. Der neue Beirat, der vor wenigen Tagen zu seiner ersten gemeinsamen Sitzung zusammenkam, war bereits im September vom Kreisausschuss einstimmig bestätigt worden.

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) würdigte die engagierte ehrenamtliche Arbeit des Naturschutzbeirats und bedankte sich bei allen Mitgliedern für die Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Elbe-Elster: „Ich freue mich, dass sich bei uns in der Region so viele Menschen ehrenamtlich um Aufgaben von Natur und Umwelt kümmern. Mit ihrem Fachwissen, mit ihrer reichen Erfahrung und mit ihrem Einsatz sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil des Naturschutzlebens in unserem lebens- und liebenswerten Landkreis.“ Den Ausgeschiedenen wünschte er Gesundheit und Schaffenskraft und verband damit die Hoffnung, dass sie auch weiterhin der unteren Naturschutzbehörde mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.

Das Landesnaturschutzgesetz bestimmte schon Mitte der 1990er-Jahre, dass zur wissenschaftlichen und fachlichen Beratung bei der unteren Naturschutzbehörde ein Naturschutzbeirat zu bilden ist. Im Landkreis wurde dem 1995 Rechnung getragen. Der Beirat ist seitdem in die Vorbereitung aller wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen der Naturschutzbehörde einzubeziehen.

Als Mitglieder werden Bürger berufen, die im Naturschutz und in der Landschaftspflege besonders fachkundig sind und Erfahrung haben. Sie bringen insbesondere Fachkenntnisse auf den Gebieten der Botanik, Zoologie, Ökologie, Landschaftspflege, Landschaftsplanung oder verwandter Disziplinen wie der Forst-, Land-, Fischerei- oder Gewässerwirtschaft mit.

Die Beiräte bei den unteren Naturschutzbehörden werden in den Landkreisen durch den Landrat auf der Grundlage eines Beschlusses des Kreisausschusses für die Dauer von fünf Jahren berufen. In diesem Jahr endete die fünfjährige Amtszeit des ehrenamtlichen Naturschutzbeirates im Landkreis. Damit schieden vier langjährige Mitglieder aus dem Naturschutzbeirat aus: Bernd Hensel aus Falkenberg und Wolf-Ekkehard Hübner aus Beiersdorf gehörten dem Beirat seit 2007 an, und Eberhard Weber aus Bad Liebenwerda und Ralf Bekker aus Elsterwerda waren seit Beginn 1995 dabei.

Neu engagieren werden sich Andrea Seidel aus Friedersdorf bei Oppelhain, studierte Landschaftsarchitektin, und Tino Gärtner aus Bad Liebenwerda, Naturwächter beim Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.

Sie werden sich in den nächsten fünf Jahren aktiv im Beirat einbringen und die untere Naturschutzbehörde gemeinsam mit den altbewährten Mitgliedern Thomas Jülke, Karlheinz Krengel, Adrian Herwig, Dieter Mittag, Mathias Krüger, Eckhard Matthias, Dr. Stefan Röhrscheid, Ingmar Landeck, Karl Ulrich Hennicke und Dr. Reinhard Möckel bei allen wichtigen Entscheidungen fachlich unterstützen. Die Berufungsurkunden des Landrates wurden den zwölf Mitgliedern des neuen Naturschutzbeirates im September überreicht.

(pm/leh)