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| 15:16 Uhr

Bundesverteidigungsministerin in Holzdorf
Neue Hubschrauber für Holzdorf

FOTO: Sven Gückel
Holzdorf. Bundesverteidigungsministerin von der Leyen überbringt gute Nachrichten bei Blitzbesuch. Von Sven Gückel

() Die Bundeswehr soll in den nächsten Jahren neue schwere Transporthubschrauber bekommen. Davon profitiert der Fliegerhorst in Schönewalde/Holzdorf an der brandenburgisch/sachsen-anhaltischen Landesgrenze. In der Nacht zum Freitag hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages für die Beschaffung der Hubschrauber insgesamt 5,6 Milliarden Euro freigegeben.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) war aus diesem Grund am Freitagmorgen mit dem Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, zu einem Blitzbesuch nach Holzdorf gekommen. Sie hatte den Holzdorfer Soldaten um Kommandeur Oberstleutnant Knut Brantin versprochen, „um neues Gerät für sie zu kämpfen“.

Ziel sei es, dass ab dem Jahr 2023 die ersten neuen Maschinen in die Truppe kommen. Stationiert werden sie in Holzdorf und Laupheim (Baden-Württemberg).

In einem Bieterverfahren zwischen Boeing und Sikorsky (Lockheed) geht es jetzt darum, welche der Firmen den Zuschlag für den lukrativen Auftrag aus Deutschland bekommt. „Im Frühjahr 2019 werde ich in die USA reisen und dort explizit beide Modelle studieren“, gab Generalleutnant Ingo Gerhartz die Marschrichtung vor. Aktuell sind in Holzdorf zwölf Hubschrauber vom Typ CH-53 stationiert. Die Technik ist seit fast fünfzig Jahren im Einsatz. Geplant ist, dass, abhängig vom Stückpreis und den Fähigkeiten, 40 bis 60 Maschinen neu gekauft werden sollen, sagte der Luftwaffeninspekteur. „Ich begrüße es sehr, dass die Politik für die dringend notwendige Modernisierung der Luftwaffe Geld gibt“, sagte Gerhartz.