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| 13:14 Uhr

Pflege im Elbe-Elster-Kreis
Netzwerk Pflege in Elbe-Elster wird immer dichter

Elbe-Elster. Es gibt mittlerweile so viele Institutionen, Dienste und Einrichtungen, die in die Pflege involviert sind, dass sich ein Netzwerk unumgänglich macht. Das Netzwerk Pflege Elbe-Elster gibt es seit 2012, und es steuert und begleitet sozusagen den „Pflegemarkt“ im Landkreis, fördert die Kommunikation und Kooperation. Von Birgit Rudow

Auf der kreisweit tätigen Steuerungsebene arbeiten zum Beispiel der Kreisseniorenbeirat, der Städte- und Gemeindebund, die Pflegekasse, das Klinikum, der Sozialausschuss des Kreises, das Sozialamt, das Gesundheitsamt, der Integrationsbeauftragte und der Pflegestützpunkt zusammen.

Außerdem gibt es noch regionale Pflegestammtische und Pflegekreise, in denen Vertreter von Pflegediensten und stationären Einrichtungen, die Kommune, der Seniorenbeirat, Kirchenvertreter, Hausärzte, Wohnungsanbieter und Seniorenvereine und Sportgruppen zusammenarbeiten. In der Regel treffen sich die Pflegekreise drei bis vier Mal im Jahr, um Situation und Probleme zu besprechen. Pflegekreise bestehen laut Pflegestützpunkt bereits in Schlieben, Schönewalde und Uebigau-Wahrenbrück/Falkenberg. Im Schliebener Pflegekreis wurde kürzlich über das Entlassungsmanagement des Elbe-Elster-Klinikums diskutiert. In Gründung ist ein Pflegekreis Finsterwalde/Kleine Elster. Vorbereitet wird er derzeit in Elsterwerda/Plessa/Schradenland. Erste Absprachen dazu gibt es in Herzberg. Einmal im Jahr gibt es ein großes Netzwerktreffen. In diesem Jahr soll es am 15. Oktober stattfinden. Das Motto lautet: „Quo vadis Pflege Elbe-Elster“.

Einige Kommunen, wie zum Beispiel Schönewalde, Falkenberg und Schlieben, beteiligen sich an der geförderten Initiative „Altersfreundliche ländliche Gemeinde“ in Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus. In Schönewalde und Falkenberg sind die Sozialraumanalysen bereits abgeschlossen.