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| 17:25 Uhr

Mit Humor und Musik
Närrisches Kolochau feiert bis zum Morgen

 Die „Schrammeln“ boten den Feiernden im Kolochauer Saal gleich zu Beginn einen augenzwinkernden musikalischen Jahresrückblick.
Die „Schrammeln“ boten den Feiernden im Kolochauer Saal gleich zu Beginn einen augenzwinkernden musikalischen Jahresrückblick. FOTO: Rico Meißner
Kolochau. Die Karnevalnächte sind derart beliebt, dass noch mehr Veranstaltungen angeboten werden könnten. Von Rico Meißner

Der Ort ist dieser Tage wieder vollständig in Narrenhand. Bereits das zweite Wochenende in Folge tobte der Karneval am vorigen Freitag und Sonnabend durch den ausverkauften Saal. Auch für das kommende Wochenende sind Veranstaltungen geplant.

Unter dem Motto „Büttenabend 2018/2019: Gaukler, Händler, Riesenjubel – der KFV im Jahrmarktstrubel“ gab es jede Menge Unterhaltung, Büttenreden und natürlich auch viel Musik und Tanz. Die „Elsterbande“ (Nina Berck, Maria Anders, Benjamin Anders, Markus Uschner und Michael Flieder) begleitete nicht nur das etwa dreistündige Programm musikalisch, sondern auch das anschließende Tanzvergnügen.

„Die Resonanz auf unsere Veranstaltungen ist nach wie vor sehr gut und in etwa gleichbleibend“, zeigt sich Gabriele Berger, die ehemalige Vorsitzende des Kolochauer Faschingsvereins, zufrieden. „Die meisten Gäste kommen aus einem Umkreis von etwa fünfzig Kilometern. Aber wir haben auch Leute aus Berlin dabei.“ Man könne eigentlich noch mehr Veranstaltungen anbieten, dies sei aber aufgrund der Berufstätigkeit der Mitglieder organisatorisch nicht zu stemmen.

Für jedes Jahr gelte generell das Motto: „Nach der Saison ist vor der Saison.“ Wobei die Herausforderung sei, sich immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen. Nachwuchssorgen indes habe der Verein in seiner nunmehr 38. Saison nicht. „Wir sind gerade in einem Generationenwechsel“, freut sich Gabriele Berger, dass immer wieder Neue dazustoßen. Etwa zwei Drittel der Mitglieder sei der jüngeren Generation zuzurechnen. Ein besonderer Dank gelte den Eltern der Tanzgarde für deren Unterstützung.

Das Programm selbst zeigt sich wie gewohnt bunt und vielfältig, gespickt mit sehr viel Humor. Ob das nun ein augenzwinkernder musikalischer Jahresrückblick ist oder ob beispielsweise Markus Gräfe als Clown in seiner gedichteten Büttenrede zum Rundumschlag ausholt. Egal, ob Bundes- oder Kommunalpolitik, Abgasskandal oder Trump und Putin, in der mit viel Applaus bedachten Rede bekommt so ziemlich jeder sein Fett weg. So ein närrischer Abend mit viel Humor und beschwingtem Tanz zieht sich dann auch durchaus bis in die frühen Morgenstunden hin. Die Kolochauer vestehen eben zu feiern.