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Nächstes Bauvorhaben wird vorgestellt

Herzberg. Eines der nächsten großen Bauvorhaben in der Kreisstadt ist der Bau des letzten Abschnittes der Torgauer Straße einschließlich des Kreuzungsbereiches Grochwitzer Straße/Katharinenstraße, und die Errichtung eines neuen Busplatzes vor dem Gymnasium und auf einem Teil des Geländes vom Kreismedienzentrum (die RUNDSCHAU berichtete). Dieses Projekt ist ein Gemeinschaftsvorhaben des Landkreises, der Stadt Herzberg, der Verkehrsmanagement Elbe-Elster GmbH und des Landesbetriebes Straßenwesen. Birgit Rudow

Die Herzberger Stadtverwaltung stellt diese Gesamtmaßnahme am kommenden Dienstag im Bürgerzentrum der Bevölkerung öffentlich vor.

Das Ingenieurbüro Steinbacher Consult in Herzberg hat den Abgeordneten der Stadt bereits eine Vorplanung vorgelegt. Die Planungsarbeiten sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mittlerweile haben Sachverständige für Verkehrssicherheit die Vorplanung überprüft. Danach wurden noch einige Veränderungen vorgenommen, zum Beispiel an Verkehrsinseln, so Reinhard Neupert vom Bauamt.

Nach den jetzigen Vorstellungen entstehen insgesamt neun Bushaltestellen — sechs beidseitig an der Anhalterstraße und drei auf dem Gelände des Kreismedienzentrums. Die abbiegende Falkenberger Straße (sie bleibt Hauptstraße) wird über den jetzigen Parkplatz geführt. Dafür entsteht ein neuer Parkplatz rechts der Falkenberger Straße hinter dem ehemaligen Entbindungshaus.

Mit der Sanierung des Abschnittes in der Torgauer Straße werden sich die Parkmöglichkeiten künftig stadtauswärts nicht mehr auf der rechten, sondern auf der linken Seite befinden. Damit werden die Gefahren für Friedhofsbesucher und Besucher der dortigen Kinderarztpraxis entschärft, so Reinhard Neupert. Ein großes Problem für die gesamte Baumaßnahme ist die Regenentwässerung. Das Regenwasser auch vom Busplatz muss in die Lapine geleitet werden. Das mache es kompliziert, Bauabschnitte zu bilden. Darüber werde man entscheiden, wenn die Baugenehmigung vorliegt, sagt Neupert.

Die Maßnahme wird aus unterschiedlichen Fördertöpfen finanziert. Für den Teil der Torgauer Straße, der im Sanierungsgebiet der Innenstadt liegt, sind es Städtebaufördermittel, für einen Teil der Anhalter Straße und den Kreuzungsbereich sind es Gelder aus der Straßenbauförderung und für den Busplatz Mittel aus dem Programm für den öffentlichen Personennahverkehr, so Neupert.

Zum Thema:
Die öffentliche Informationsveranstaltung der Stadt und des Planungsbüros findet am Dienstag, 29. August, um 19 Uhr, im Saal des Bürgerzentrums in der Uferstraße in Herzberg statt. Alle interessierten Bürger sind herzlich dazu eingeladen. Sie können auch Fragen und Hinweise an die Fachleute loswerden.