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| 01:36 Uhr

Nach der Ausfahrt zum Weidezaun

Kurz vor dem Start zur großen Ausfahrt. Letzte Absprachen mit dem Revierpolizisten. Dann kann sich der Tross der Biker in Bewegung setzen.
Kurz vor dem Start zur großen Ausfahrt. Letzte Absprachen mit dem Revierpolizisten. Dann kann sich der Tross der Biker in Bewegung setzen. FOTO: Dieter Müller
Wehrhain.. Am Wochenende war großer Bikertreff in Wehrhain. Die RUNDSCHAU kam mit Detlef Ziegner ins Gespräch: Zufrieden mit der Resonanz? Klar doch. Wir schätzen, dass zwischen 350 und 400 Biker unser Fest besucht haben. Dieter Müller

Auch wenn es in einem Jahr mal knapp über 900 waren, ist das eine gute Zahl. Es gibt eben auch bei uns Nachwuchssorgen, die sich auf diese Weise bemerkbar machen.

Nachwuchssorgen?
Hmh. Welcher Jugendliche kann sich schon ein Motorrad leisten? Schauen Sie sich um. Die Mehrzahl der Biker ist um die 40 Jahre aufwärts. Noch einige wenige um die 30. Jüngere gibt es kaum. Was nicht heißt, dass Jugendliche kein Interesse haben. Das schon. Aber die Finanzen ...

Zurück zum Bikerfest in Wehrhain: Lief alles nach Plan?
Eigentlich ja. Nur das Wetter, das hat uns wieder geärgert. Am Freitag haben alle schon geschimpft: Nicht schon wieder Regen! Aber dann wurde das Wetter zum Glück doch noch besser.

Höhepunkt war wieder die große Ausfahrt.
Stimmt. Sie führte natürlich wieder über Stechau. Dort ist unsere treuste Fangemeinde, die uns diesmal sogar mit Feuerwerk erwartete. Weiter ging es über Hohenbucko, Proßmarke, Körba, Schönewalde, Herzberg und wieder zurück. Alles zusammen etwa 80 Kilometer. 106 Motorräder habe ich gezählt.

Und was gab es sonst noch?
Trompi, also Dirk Trompelt, hatte sich wieder tolle Bikerspiele ausgedacht. Am kniffligsten war „Weidezaun“ . Dabei musste ein Motorrad mit Sozius eine Strecke passieren, der Sozius dabei eine Stange quer halten und sie durch gespannte Weidezaun-Drähte führen, ohne diese zu berühren. Das war eine echte Herausforderung an das fahreruhige Können und die ruhige Hand des Beifahrers!

Es fragte Sylvia KUNZE.