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| 08:58 Uhr

Nachlese
Nach dem Feuer flattern die Rechnungen ein

Annaburger Heide. Mit dem vom Bundesforstbetrieb Mittelelbe erhofften Erfolg hat der Pionierpanzer des Typ „Dachs“ seinen Einsatz in der Annaburger Heide beendet. Der Betriebsleiter Annaburger Heide, René Bruschke, ist indessen mit Unterstützung der Revierleiter dabei, die genaue Größe der Brandfläche exakt zu ermitteln.

Anhand dieser Zahlen soll im Weiteren eine finanzielle Bewertung möglich werden. „Genaueres werden wir Ende der nächsten Woche wissen”, erläuterte er. Wie hoch die Kosten für den Löscheinsatz sind, lasse sich jedoch erst in sechs bis acht Wochen beziffern, fügte er an. Da neben den Einsatzkräften auch zivile Anbieter vor Ort waren, deren Rechnungen nach und nach eintreffen, müsse man mit konkreten Aussagen noch warten, „Fest steht aber, dass es ein höherer sechsstelliger Betrag wird“, so Bruschke. Berücksichtigen müsse man darüber hinaus, dass die verbrannten Holzpolder bereits verkaufte Ware gewesen seien. Nicht auf die lange Bank schieben möchte man bei der Bundesforst zudem die Wiederaufforstung einzelner Flächen. Auch hierzu soll schnell ein Konzept erarbeitet werden.

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