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Nach anderthalb Jahren Pause wieder Ortsvorstehersitzung

Uebigau-Wahrenbrück. Es ist unübersehbar: Das Interesse der Ortsvorsteher am städtischen Gesamtgeschehen ist nicht mehr sehr groß. Die Mehrzahl bleibt schon seit längerer Zeit den Stadtverordnetensitzungen fern. Sylvia Kunze

Bei denen haben die Ortsvorsteher zwar kein Stimmrecht, sie sind jedoch eingeladen, mitzudiskutieren. Ulrich Jachmann, Ortsvorsteher in Uebigau, führt das Desinteresse auch darauf zurück, dass die turnusmäßigen Versammlungen der Ortsvorsteher, die es einst mehrmals im Jahr gab, nicht mehr stattfinden. "Dabei gäbe es so viel zu bereden", ist er von der Notwendigkeit der regelmäßigen Zusammenkünfte, bei denen man mit Vertretern der Stadtverwaltung zu bestimmten Themen ins Gespräch kommen kann, überzeugt. "Wir brauchen eine Runde, in der wir unsere Anliegen vorbringen und uns unterein ander austauschen können", bekräftigt er.

Dazu soll es jetzt wieder Gelegenheit geben. Am Donnerstag, 28. September, wird nach anderthalb Jahren Pause zur nächsten Ortsvorsteherversammlung in Uebigau-Wahrenbrück eingeladen. Sie beginnt um 18 Uhr im Verwaltungsgebäude in Wahrenbrück. Laut Tagesordnung geht es in der öffentlichen Beratung um Themen wie Haushalt 2018, Integriertes Stadtentwicklungskonzept, Auswertung des Juni-Sturms und Vorbereitung der bevorstehenden Winterdienst-Saison.