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Musikschüler in Paderborn erfolgreich

Das Klarinettenquartett mit Johanna Ertle, Klara Weber, Nadine Pluqette, Marie Hauke (v.l.n.r.) war in Paderborn erfolgreich mit am Start.
Das Klarinettenquartett mit Johanna Ertle, Klara Weber, Nadine Pluqette, Marie Hauke (v.l.n.r.) war in Paderborn erfolgreich mit am Start. FOTO: Kreisverwaltung
Paderborn/Herzberg. Talente der Kreismusikschule erzielen viele Preise beim Bundesfinale von "Jugend musiziert". Elbe-Elster ist Spitze im Land. pm/ru

() Beim diesjährigen 54. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Paderborn hat die Kreismusikschule "Gebrüder Graun" einmal mehr sehr erfolgreich abgeschnitten, schätzen die Verantwortlichen der Kreisverwaltung ein. "Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ sind dabei hervorragende Ergebnisse unserer 18 Teilnehmer in Zusammenarbeit mit ihren Lehrkräften erzielt worden", freut sich Musikschulleiter Thomas Prager. Die musisch-kulturelle Bildungseinrichtung des Landkreises untermauert damit ihre derzeitige Spitzenposition als erfolgreichste Kreismusikschule in ganz Brandenburg.

In der Wertung "Neue Musik" hat das Marimbaphon-Duo Pascal Städter und Tim Rudolf (Lehrkraft: Lars Weber) mit 24 von maximal 25 Punkten einen 1. Preis in das Elbe-Elster-Land geholt.

Mit 22 Punkten konnte Julian Wiegner (Lehrkraft: Mario Gängler) am Vibraphon einen 2. Preis erringen. Er begleitete Christian Voigt (Lehrkraft: Jörg Hecht), der mit seiner E-Gitarre in der Popwertung 21 Punkte und somit einen 3. Preis erspielen konnte.

Zwei weitere 3. Preise gab es in der Wertung "Neue Musik": 21 Punkte gingen an Marie Hauke an der Klarinette (Lehrkraft: Kathrin Hübner) und Nils Ertle am Schlagzeug (Lehrkraft: Lars Weber). Und das Percussion-Ensemble "Weberknechte" mit Nils Ertle, Finn Jäpel, Jannik Kloditz, Florian Bergener und Richard Schmidt (Lehrkraft: Lars Weber) holte 20 Punkte in Paderborn.

"Mit sehr gutem Erfolg" und 19 Punkten wurden an der Gitarre (Pop) Laurence Hoppe (Lehrkraft: Ulrich Zech) und Johannes Maye auf seiner Tuba (Lehrkraft: Andrea Müller) sowie Finn Jäpel auf dem Marimbaphon (Lehrkraft: Lars Weber) in der Wertung "Neue Musik" belohnt. In der Wertung Holzblasensemble erspielte das Klarinettenquartett Marie Hauke, Nadine Pluquette, Klara Weber und Johanna Ertle (Lehrkraft: Kathrin Hübner) 18 Punkte vor der Bundesjury.

"Die hohe Qualität unserer Musikschüler hat auch das Land Brandenburg erkannt, und so gibt es in diesem Jahr gleich zwei Sonderpreise für Schüler der Kreismusikschule, die in der Staatskanzlei bei einem Konzert mit Festakt am 11. Juli überreicht werden", sagt Thomas Prager. Über die Auszeichnung freuen darf sich Christian Voigt (Lehrkraft: Jörg Hecht) auf seiner E-Gitarre, der sich als bester Popgitarrist Brandenburgs die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb in Paderborn erspielen konnte. Ebenso in Potsdam dabei sind Nils Ertle, Finn Jäpel, Jannik Kloditz, Florian Bergener und Richard Schmidt (Lehrkraft: Lars Weber), die in der Wertung "Neue Musik" mit der Höchstpunktzahl 25 nach Paderborn fuhren.

Einen Sonderpreis gibt es zusätzlich noch von der Stadt Frankfurt an der Oder. Sie hatte sich als Kommune Brandenburgs dafür entschieden, von insgesamt im März dieses Jahres 335 teilnehmenden Schülern beim Landeswettbewerb in Cottbus Julian Wiegner (Lehrkraft: Mario Gängler) als "besten jugendlichen Begleiter" (von Christian Voigt an der E-Gitarre) auf seinem Vibraphon zu würdigen.

Soviel Ehrungen und Sonderpreise hat es für die Kreismusikschule "Gebrüder Graun" noch nie gegeben. Natürlich sind die Sonderpreisträger beim "Zweiten Bundes- und Landespreisträgerkonzert" der Kreismusikschule "Gebrüder Graun" am Donnerstag, dem 15. Juni, um 18 Uhr, im Bürgerzentrum in Herzberg im Beisein vom Geschäftsführer des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburgs e.V., Winnetou Sosa aus Potsdam, und von Schirmherr Landrat Christian Heinrich-Jaschinski zu hören und zu sehen.

Der Eintritt zu diesem etwa einstündigen Spitzenkonzert der Kreismusikschule, das als "After-Work-Concert" von Schulleiter Thomas Prager im Rahmen der Prüfungs- und Projektwoche des Instituts konzipiert ist, ist frei.