Schon der Treffpunkt an der trauernden “Germania„ war symbolisch für die Kraft, die Frauen für die Familie aufbrachten, wenn ihre Männer im Krieg blieben. Jage erinnerte, dass es am 20. April 1945 mit Klara Klahn aus der Schliebener Straße eine einfache Frau war, die ganz allein mit einer weißen Fahne in der Hand zur Elsterbrücke ging.

Das Interesse an historischen Episoden um die letzte Türmerin, um die beiden Frauengrabmahle in der Stadtkirche, und um Bertha, die Witwe von Dr. Franz, war ebenso groß.

Die Gruppe folgte auch den Spuren von Heldinnen aus jüngerer Zeit, zum Beispiel dieser: “Ohne unsere Regine hätten wir den Krankenhausneubau nicht„, erinnerte Regina Grundt an die verstorbene Brandenburger Ministerpräsidentin.