Am Sonntag war es wieder soweit. In der sehr gut besuchten Kirche erklangen Werke aus verschiedenen Zeitepochen.

Das Besondere an diesem Konzert: Alle Musiker haben eine enge Beziehung zu Herzberg, stammen (bis auf den Altmärker Gerhard Noetzel) aus der Region und waren fast alle Schüler der Kreismusikschule. Sie sind auch beruflich eng mit der Musik verbunden. Thomas Brünnich und Mario Gängler sind Lehrer an der Kreismusikschule, Christian Wenzel hat an der Musikhochschule Stuttgart studiert, Tobias Willner ist Solotrompeter der Sächsischen Staatskapelle Dresden und Professor an der Musikhochschule "Carl Maria von Weber" in Dresden, und Gerhard Noetzel war fünf Jahre lang Kantor in Herzberg und ist jetzt Domkantor in Halle/Saale.

Auch in diesem Jahr gab es für das Konzert wieder einen besonderen Gast: Es war der achtjährige Conrad Brünnich, Sohn von Thomas Brünnich und - wie könnte es anders sein - schon ein guter Trompeter. "Wir spielen das Konzert jedes Jahr wieder sehr gern. Es gibt bereits ein Stammpublikum, aber viele Zuhörer kommen auch von außerhalb", sagt Thomas Brünnich.

Begrüßt wurden die Musikfreunde bereits eineinhalb Stunden vor dem Konzert vom Kirchturm aus. Dort bliesen die Trompeter zum Empfang festliche Fanfaren.

In diesem Jahr mussten die Herzberger "ihr" Konzert übrigens teilen. Am Samstag haben die Musiker es bereits im Dom in Halle, der neuen Wirkungsstätte von Gerhard Noetzel, gespielt - als Benefizkonzert für die Sanierung der Orgel im Hallenser Dom.