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| 01:09 Uhr

Mit Feuer im Blut auf der Brandenburgbühne

Auf Messeerfahrung können die Falkenberger „Tanzmäuse“ längst verweisen, denn 1995 standen sie zum ersten Mal auf der Bühne in der Brandenburghalle.

„Mit einigen wenigen Pausen waren wir schon mindestens sechs Mal dabei“ , erinnerte sich Erika Weger, Leiterin der „Tanzmäuse“ , die am Freitag ihre 63. Geburtstag feierte. „Für mich gab es gar keine Frage, heute mit dabei zu sein. Die Mädchen standen schon immer an erster Stelle. Feiern können wir auch noch morgen“ , meinte die Falkenbergerin, die sich in diesem Jahr auf ein besonderes Jubiläum ihrer Tanzgruppe freut: Am 24. September wird im Haus des Gastes das 35-jährige Bestehen der Falkenberger „Tanzmäuse“ richtig zünftig gefeiert.
Heute gehören rund 90 Mädchen, unter ihnen vier Jungen, zur Truppe. Die „Großen“ , die von Sandra Schrey trainiert werden, nennen sich jetzt „Sweet Like Honey“ , übersetzt „Süß wie Honig“ - seit kurzem von den beiden jungen Herren Christian Nitsche und Rayk Braune unterstützt. „Wir haben es mit dem Tanzen einfach mal probiert und sind natürlich auch wegen der Mädels hängen geblieben“ , verriet Christian Nitsche. Helen Schröter sprach aus, worüber sich alle freuen würden: „Wir sind nicht abgeneigt, noch mehr männliche Tanzpartner zu finden.“
Zu sehen bekam das Berliner Publikum am Freitag neben Szenen aus dem Musical „Grease“ unter anderem auch einen Can Can, den Romantiktanz oder von den Jüngeren die Aufführung des Holzhackertanzes.
Nach diesem Höhepunkt in Berlin trainieren die „Tanzmäuse“ schon wieder für die Frühlingsmodenschau am 9. April und stellen auch schon das Programm für die nächste Einschulung zusammen. Petra Poppe, die seit zehn Jahren die Tänzer begleitet, sorgt in bewährter Weise wieder für die passende Musik. (sn)