Er begründete diese Entscheidung unter anderem mit heftigen Angriffen auf seine Person in sozialen Netzwerken, mit der Bürokratie übergeordneter Behörden, die eine Umsetzung haushaltsbetreffender Beschlüsse nicht möglich machten und mit einer fehlenden Bereitschaft, mit finanzierbaren Lösungen zum Gemeinwohl beizutragen. Auf seine dem Wohl der Stadt dienenden Entscheidungen werde "eingedroschen", so Oecknigk. Um sich weitere "Respektlosigkeiten und Demütigungen" zu ersparen, habe er im Gespräch mit seiner Familie und Vertrauten entschieden, von einer Kandidatur Abstand zu nehmen, sagt er. Bis Ende seiner Amtszeit am 6. Januar werde er seine Aufgaben erfüllen. Michael Oecknigk ist seit Januar 1994 Bürgermeister der Stadt Herzberg.