ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:49 Uhr

Kreisvolkshochschule Elbe-Elster
Mehr Geld für VHS-Dozenten

Elbe-Elster. Kreistag beschließt Änderung der Honorarordnung der Kreisvolkshochschule. Von Birgit Rudow

Mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 zum 1. August 2019 erhalten Honorardozenten der Kreisvolkshochschule Elbe-Elster mehr Geld. Der Kreistag hat eine entsprechende Änderung der Honorarordnung für die Kreisvolkshochschule beschlossen. Bisher erhalten freie Mitarbeiter der Kreisvolkshochschule als Lehrkräfte mit Hochschulabschluss im Fachbereich 15 Euro pro 45-minütiger Unterrichtsstunde und alle anderen Lehrkräfte 14 Euro.

Mit der neuen Honorarordnung steigen die Vergütungen auf 15 Euro für den Nachhilfeunterricht und die Lernförderung bei Schülerinnen und Schülern. Der Honorar-Regelsatz liegt bei 21 Euro pro Unterrichtseinheit. 30 Euro werden gezahlt, wenn Kurse besonders hohe Anforderungen stellen. 

Wie die Leiterin der Kreisvolkshochschule Andrea Hähnlein im Fachausschuss darlegte, stammt die letzte Änderung der Honorarordnung aus dem Jahr 2008. Entgegen kommen dem Landkreis bei der Erhöhung der Honorarsätze die erhöhten Landeszuwendungen bei der Grundversorgung nach dem Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz, die der Landtag Ende des vergangenen Jahres beschlossen hat. Darin wird die Mindestsumme für den Festbetrag der Förderung auf 30 Euro deutlich angehoben. Bisher hat sie 19 Euro betragen. Zwei Drittel des Landeszuschusses im Durchschnitt aller Unterrichtseinheiten müssen zur Finanzierung der Lehrkräfte gesetzt werden. „Das ermöglicht uns eine angemessene Vergütung unserer Honorarkräfte und ist notwendig, um im Wettbewerb um qualifizierte und motivierte Dozenten bestehen zu können“, so Andrea Hähnlein. Dem konnten auch die Kreistagsabgeordneten einmütig zustimmen.

Für den Landkreis Elbe-Elster ergeben sich dadurch gegenüber den Vorjahren Mehrausgaben im Jahr 2019 von 14 000 Euro und ab 2020 von etwa 45 700 Euro pro Jahr. Die Mehrausgaben werden 2019 vollständig und ab 2020 zu 75 Prozent durch die höheren Landeszuweisungen abgedeckt. Die restlichen Mehrkosten können über zusätzliche Einnahmen bei Auftragsmaßnahmen ausgeglichen werden.