ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:44 Uhr

In der Diskussion
Medizinische Versorgung bleibt ein (Kritik)Thema

Falkenberg. Die Qualität des medizinischen Angebots in Falkenberg gibt immer wieder Anlass zu Kritik. In vorhergehenden Bürgerinformationsveranstaltungen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insek) und auch in der jüngsten in der Vorwoche ist sie wieder laut geworden.

Nicht einfach mal so, sondern schon recht massiv. „Beanstandet werden insbesondere lange Wartezeiten auf einen Arzttermin und selbst bei terminisierten Arztbesuchen lange Wartezeiten in der Praxis. Ob diese Kritik für echte Kapazitätsprobleme oder in gewissem Umfang auch Organisationsprobleme spricht, muss innerhalb der betroffenen Gesundheitseinrichtungen geklärt werden“, ist die Unzufriedenheit der Falkenberger sogar im Insek manifestiert. Aktuell würden außerdem immer mehr Beschwerden wegen unzureichender Öffnungszeiten zu hören sein, heißt es dazu weiter aus dem Rathaus.

Stadtverwaltung und Abgeordnete haben deshalb darauf reagiert und zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Soziales, Kultur und Tourismus den Geschäftsführer des Elbe-Elster-Klinikums, welches das Medizinische Versorgungszentrum in Falkenberg vorhält, eingeladen. Michael Neugebauer soll als Gast mitreden können, wenn es um das Thema „Medizinische Versorgung in der Stadt“ geht und sich dabei in erster Linie der Blick auf das Medizinische Versorgungszentrum richtet.

Nicht unerwähnt bleiben dürfte ferner die Hausarztstelle von Frau Dr. Heinemann. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Medizinerin in diesem Jahr aufhören will. Eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger, der/die die Praxis übernimmt, gibt es nicht. Wenn also keiner aufpasse, sei die Stelle im schlimmsten Fall dann weg, warnte ihr Mann in der jüngsten Bürgerinforunde und diktierte Verwaltung und Abgeordneten die nächste Aufgabe in den Block.

Die öffentliche Beratung des städtischen Ausschusses, der sich mit dem Thema „Medizinische Versorgung in der Stadt“ beschäftigt, beginnt am Mittwoch, 13. Februar, um 19 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses.

(sk)