Das ist ein Griff in die Tasche des kleinen Mannes. Das wäre wieder eine Belastung, neben Spritpreis und Heizölkosten. Ich fahre ohnehin wenig Autobahn.

Ludwig Teubner, Herzberg:
Wenn das Geld sinnvoll eingesetzt wird, habe ich nichts dagegen. Im Ausland bezahlen wir ja schon. Wenn in Norwegen eine Brücke abbezahlt ist, dann müssen die Autofahrer nichts mehr zahlen. Bei uns wird das Geld nicht für die Straßen genommen, sondern verpulvert. Wenn es für den Ausbau der Autobahnen genutzt würde, könnte daran schneller im Schichtsystem gearbeitet, könnten Arbeitsplätze geschaffen werden. Ich fahre weiter auf der Autobahn.

Dietmar Roitzsch, Uebigau:
Kfz-Steuern und Kraftstoffkosten sind schon sehr hoch. Die Maut schröpft den privaten Familienhaushalt. Ich würde ausweichen, mit dem Pkw ist das kein Problem; für Lkw sieht das schon anders aus.

Frank Semt, Ogrosen:
Die Maut für Pkw steht in keinem Verhältnis: Wieviel nutzt ein Lkw ab, wieviel Pkw können für diese Abnutzung über die Straße fahren“ Ich bleibe auf der Autobahn, die Zeitersparnis ist enorm.

Guido Ottmann, Schlieben:
Ich bin dagegen, weil die Leute immer weniger Geld haben. Ich beziehe ALG II.

Doreen Friedland, Müllrose: Wir kleinen Leute werden nur abgezockt, die Politiker müssen nichts zahlen. Ich weiche auf Bundesstraßen aus.

Jürgen Mack, Polzen:
Die Politiker lassen sich die „dollsten“ Dinger einfallen, um an Geld für ihre leeren Kassen zu kommen. Die Steuern, die wir zahlen, müssten für die Straße eingesetzt werden, werden aber missbraucht. Mit meinem Gespann M72 bin ich ohnehin meistens auf Bundesstraßen unterwegs.

C. H. Pohl, Herzberg:
Ich bin dagegen. Zuerst werden alle Fördermittel ins Land geholt, damit die Straßen genauso gut sind wie im Westen. Aber sie kosten Geld. Auch ohne A16 kommen wir nach Cottbus.

Es fragte Frank Muscheid