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Marmorsaal: Fußboden und Türen sollen aufgearbeitet werden

Martinskirchen. Nicht nur Führungen durch das Schloss erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, laut Auskunft der Verantwortlichen des Fördervereins mindestens eine pro Woche, auch so manches Hochzeitsfoto ist inzwischen im sehr schön anzuschauenden Marmorsaal entstanden. Außerdem ist im Vorjahr die Lokalität in das Blickfeld eines Musikvideos von Künstlern aus den USA und aus Ungarn gerückt, "bei dem Martinskirchener Sequenzen gleich nach Szenen vom Schloss Neuschwanstein gesendet werden", berichtet Vereinsvorsitzende Kathrin Degen stolz. Sylvia Kunze

Wie sie informiert, liegt auf dem Marmorsaal auch zukünftig besonderes Augenmerk. So will man als nächstes größeres Projekt angehen, das über dem Originalparkett verlegte Sperrholz zu entfernen und das noch gut erhaltene Parkett wieder aufzuarbeiten. "Wenn dann auch noch die bisher eingelagerten Originaltüren wieder aufgearbeitet und eingesetzt sind, kann man zumindest, wenn man sich in dem Saal befindet, in der Illusion leben, sich in einem sanierten Schloss aufzuhalten", so Kathrin Degen.

Alle derzeit eingehenden Spenden würden schon für diese Vorhaben zweckgebunden gesammelt, erzählt sie weiter.