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| 02:35 Uhr

Mahnung für den Frieden

Holzdorf. Soldatenfriedhöfe erinnern an Krieg, Leid und schwere Schicksale ganzer Generationen. T. Schöne

Seit 1919 setzt sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für die Erhaltung und Pflege deutscher Kriegsgräber im Ausland ein. Damit erinnert der Volksbund jährlich an die Toten und ermahnt die Lebenden, sich für den Frieden zu engagieren. Die aktuelle politische Lage in vielen Teilen der Welt zeigt deutlich, dass Frieden, wie wir ihn seit Jahrzehnten erleben dürfen, keine Selbstverständlichkeit ist. Deutsche Soldaten tragen außerhalb der Bundesrepublik dazu bei, friedliche Koexistenzen aufzubauen und zu sichern, in ihren Einsatzgebieten und für die Menschen in Deutschland und Europa.

Auch in diesem Jahr werden wieder Soldaten des Bundeswehrstandortes in Herzberg und Schönewalde mit der Sammelbüchse unterwegs sein und um Spenden bitten. Nicht in eigener Sache, sondern zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Oberst Michael Dederichs, Standortältester am Bundeswehrstandort sagt dazu: "Auch wenn das Kriegsende bereits über 60 Jahre zurückliegt, ist es eine hoheitliche Aufgabe, dass Gräber der Kriegstoten betreut und gepflegt werden, auch als Mahnung für den Frieden, gegen Gleichgültigkeit und Vergessen".

Die diesjährige Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge findet in Brandenburg vom 1. bis 16. November statt.