| 01:37 Uhr

Leserbriefe: „Ich fordere ein neues Wahlgesetz“

Drasdo. Zum Beitrag „Der Facebook-Kandidat“ in der RUNDSCHAU vom 12. Mai äußert sich Margitta Rodtmann, Ortsvorsteherin in Drasdo:

Wer sind wir eigentlich, dass sich jeder Laie zu unserem Bürgermeister berufen fühlt? Glaubt man denn, unsere Stadt brauche nur einen Grüß-August so wie in der Fernsehserie „Um Himmels Willen“?

Wir brauchen jemanden mit Kompetenz, Erfahrung und funktionsfähigen Netzwerken, der unsere Kommune ideenreich in die Zukunft führt.

Deshalb fordere ich ein neues Wahlgesetz, in dem festgeschrieben wird, dass Bewerber und Bewerberinnen für das Bürgermeisteramt Mindestanforderungen wie kommunalpolitische Erfahrung oder Tätigkeiten in einer Verwaltungsstruktur erfüllen müssen.

Unsere Bürger haben es nicht verdient, von jemandem regiert zu werden, der letztlich wohl nur einen besser bezahlten Job sucht.

Ich vertraue am 19. Juni den Bürgern, die richtige Wahl zu treffen, nämlich nach dem Motto "Was wir haben, wissen wir, was wir bekommen, aber ganz und gar nicht!"

Und noch eins: Die "Kungelrunden" im Stadtparlament sind öffentlich und für jedermann zugänglich.