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| 01:02 Uhr

„Lautlose Kampfesschreie“ vor den Bildschirmen

Osteroda.. Einem Hightech-Büro gleich stellte sich das Sportzentrum Osteroda von Montag bis Mittwoch dieser Woche dar. Insgesamt 15 Rechner, alle miteinander vernetzt, flimmerten in dem abgedunkelten Raum, bildeten so die Grundlage für eine interaktive Spielplattform. Foto: Sven Gückel



Alte Bekannte getroffen
Vor den Bildschirmen hatten es sich Jugendliche aus dem gesamten Altkreis Herzberg bequem gemacht. Zumeist waren es Freunde, die sich aus der Schule, den Jugendclubs oder aus der Berufsschule kennen. Ziel ihres Treffens war es, sich die Zeit gemeinsam mit Computerspielen zu vertreiben.
„Das Ganze ist mit dem Spielen via Internet zu vergleichen, halt nur in seiner kleinsten Form“ , umschrieb Ronny Dobra aus Horst die Aktivitäten der jungen Leute. Jeweils drei bis vier Jugendliche einigten sich auf ein Spiel, um sich diesem dann bis zum Ende zu widmen. Bei etwa zehn verschiedenen Spielvorlagen gab es reichlich Betätigungsmöglichkeiten für die Teilnehmer dieser nicht alltäglichen Party. Unterdessen agierten alle Spieler mit Kopfhörern vor ihrem jeweiligen Privatrechner.

Manche schon mit Erfahrung
Nur so war es möglich, den ansonsten beachtlichen Geräuschpegel der Schüsse, Sprünge oder Kampfesschreie der auf den Bildschirmen agierenden Helden im Raum bei Null zu halten. Während für zahlreiche Jugendliche diese Form des Computerspieles neu war, verfügten andere über reichlich Erfahrung aus einschlägigen Internetportals, wusste Sebastian Boche aus Hartmannsdorf zu berichten.

Kollektiver Spaßfaktor
Dass sie ihre „Zeit tot schlagen“ , wollten Boche und Dobra so aber nicht verstanden wissen. Schließlich galt es auch Reaktionsschnelligkeit und Denkvermögen bei den Spielen unter Beweis zu stellen. Vom kollektiven Spaßfaktor einmal ganz abgesehen. (gü)