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| 12:35 Uhr

Antrittsbesuch
Lausitzbeauftragter Klaus Freytag besucht Elbe-Elster

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Brandenburgs Lausitz-Beauftragter Dr. Klaus Freytag (r.).
Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Brandenburgs Lausitz-Beauftragter Dr. Klaus Freytag (r.). FOTO: LKEE / Holger Fränkel
Herzberg. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski wirbt für „Milau“ und andere länderübergreifende Infrastrukturprojekte.

Dr. Klaus Freytag ist seit einem Monat neuer Beauftragter Brandenburgs für die Lausitz und hat von Ministerpräsident Dietmar Woidke mit der Ernennungsurkunde den Auftrag erhalten, sich intensiv um die südlichen Landkreise zu kümmern. Zuvor war Klaus Freytag Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium.

In dieser Woche hat ihn Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) in Herzberg begrüßt, um die Rolle des Landkreises Elbe-Elster in der Wirtschaftsregion Lausitz zu erörtern. Wichtig für Landrat Heinrich-Jaschinski sind die Umsetzung der Perspektiven von Infrastrukturprojekten für den ländlichen Raum wie auch die bessere Erschließung der Regionen Südbrandenburg und Nordsachsen zwischen den Metropolen Berlin, Leipzig und Dresden, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises. Sowohl für den Landrat als auch für den Lausitzbeauftragten sei ein wichtiger Schritt hierzu das länderübergreifende Projekt „Milau“.

Bereits im November 2017 hatten sich neun Landräte aus drei Bundesländern in der sogenannten „Torgauer Erklärung“ mit der Frage beschäftigt, wie es um die Zukunft der Braunkohle-Reviere in Mitteldeutschland und der Lausitz nach dem absehbaren Ende des Braunkohleabbaus steht. Das betrifft auch Elbe-Elster. Die Kommunalpolitiker fordern dabei die Bundesregierung und die Regierungen der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg dazu auf, den Bau einer neuen Ost-West-Straßenverbindung voranzutreiben, welche die infrastrukturellen Voraussetzungen für wirtschaftliche Neuansiedlungen in den betroffenen Revieren Mitteldeutschland und Lausitz schaffen würde.

(pm/leh)