ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:32 Uhr

Naturschutz
Landwirte sollen Blühflächen und Blühstreifen anlegen

Blühflächen und Blühstreifen helfen, das Insektensterben zu stoppen.
Blühflächen und Blühstreifen helfen, das Insektensterben zu stoppen. FOTO: Dieter Lehmann
Falkenberg. Naturschützer: Insektensterben muss gestoppt werden. Von Dieter Lehmann

Der Naturschutzverein „Elsteraue“ Falkenberg/Elster fordert alle Landwirtschaftsbetriebe im Land Brandenburg auf, in der jetzt einsetzenden Vegetationsperiode Blühflächen und Blühstreifen anzulegen. Dies ganz besonders auf den großflächigen Monokulturen von Raps und Mais.

Landwirtschaft und Naturschutz müssen einander nicht ausschließen. Der Rückgang von Insekten auf den landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen beträgt nach einer Studie des Naturschutzbundes bis zu 80 Prozent. Man verwendet dafür inzwischen den Begriff „Insektensterben“. Die Bestandsrückgänge wurden nicht nur bei Schmetterlingen, Wildbienen und Nachtfaltern nachgewiesen, sondern sie betreffen die gesamte Welt der Insekten. Mittlerweile stellt sich die Frage, wie das Insektensterben noch zu stoppen ist. Eine Möglichkeit dafür ist das Anlegen von Blühflächen und Blühstreifen in unseren Feldfluren. Blühflächen schaffen neue Lebensräume für viele Tierarten. Die bunte Farbenpracht blühender Kulturpflanzen bietet nicht nur Nektar für Schmetterlinge und Bienen. Die Samen sind Nahrung für zahlreiche Vogelarten.