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| 13:56 Uhr

Elbe-Elster-Kreis
Landwirte legen Blühstreifen an Feldrändern an

Herzberg. Die im Kreisverband Elbe-Elster organisierten Landwirte legen auch 2018 wieder Blühstreifen an Feldrändern von Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln an.

Verwendung finden dabei als Saatgut eine Brandenburger Bienenmischung, eine Bönitzer Mischung sowie andere eigene Sommermischungen. Darauf macht Dieter Kestin, einst langjähriger Vorsitzender des Verbandes und jetziger Landwirt im Ruhestand, aufmerksam.

Nach seinen Aussagen nutzen auch einige Betriebe Splitterflächen zur Bestellung mit Bienenmischungen. „Das Anlegen von Blühstreifen und -flächen hat eine langjährige Tradition. In den 90er Jahren begann es mit Farbfeldern vor allem im Schradengebiet. Damals wurde das Saatgut kostenlos bereitgestellt. Diese kostenlosen Saatgutbereitstellungen gibt es nicht mehr. Heute tragen die Landwirtschaftsbetriebe die Kosten selbst. Sie tun das in Eigeninitiative, oftmals in Abstimmung mit Imkervereinen“, schreibt Kestin.

Er weiß: „Seit dem Vorjahr unterstützt auch der Landesbauernverband die Blühstreifenaktion.“ Das sei Imagepflege genau so wie ein handfester Beitrag zur Unterstützung der Imker. Zusätzliche Unterstützung für die Landwirte gebe es von der Umweltinitiative „Forum Natur“, die auf Antrag einen Zuschuss zu den Saatkosten gewähren wolle.

„In unserem Landkreis ist bisher bekannt, dass die Agrargenossenschaften Beyern, Frankena, Mühlberg, Sonnewalde und Züllsdorf, die Feldbau GbR Stolzenhain sowie die Agrar GmbH Bönitz, Prestewitz und Jeßnigk wieder Blühflächen anlegen“, berichtet Kestin.

(sk)