Wie Hoffgard betont, waren zum Beispiel Mitglieder der Sondereinsatzgruppe (SEG) Sichtung und Behandlung beim Einrichten von Evakuierungsräumen sowie beim Ausleuchten von Einsatzabschnitten bei der Hochwasserabwehr beteiligt. Die Einheit Fachdienst Sanität habe die Evakuierung des Krankenhauses Elsterwerda zusammen mit den Mitgliedern vom Fachdienst Betreuung unterstützt. Nach Angaben des Pressesprechers, bedankte sich Landrat Christian Jaschinski (CDU) bei einer Jahresabschlussveranstaltung in Bad Liebenwerda bei den Führungskräften der im Katastrophenschutz mitwirkenden Einheiten und Einrichtungen für deren Einsatz. Jaschinski betonte, dass es unter anderem auch den vielen Helfern zu verdanken war, dass der Landkreis noch einmal mit dem blauen Auge davongekommen ist.

Für den Katastrophenschutz in der Bundesrepublik sind laut Torsten Hoffgaard die Länder zuständig. Für Investitionen und Unterhaltung der Katastrophenschutzeinheiten habe der Landkreis 2010 rund 165 000 Euro ausgegeben. Darin enthalten seien auch Mittel aus dem Konjunkturpaket II. Mit dem Geld wurde zum Beispiel ein Kommandowagen für den Kreisbrandmeister angeschafft. Außerdem konnte die Atemschutzübungsanlage im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Herzberg modernisiert und umgerüstet werden. Darüber hinaus sei Spezialtechnik angeschafft worden. Auch im zurückliegenden Jahr trainierten die Einheiten ihre Einsatzbereitschaft bei Übungen und sicherten diverse Veranstaltungen ab, so Hoffgard. Darunter seien unter anderem das Sängerfest Finsterwalde, das Tierparkfest in Herzberg oder der Karneval in Plessa gewesen.

Video-Nachrichten zum Artikel bc_widget_single({'token':'Yv5Hi9hkfha42V_EyX-LerBxuXGTwWeLQ1A2Qf6PrK0.', 'width':450, 'postfix':'', 'videoIds':[678806893001], 'dir': 'http://www.lr-online.de/mediacenter/videos/', 'playerIds':[21313753001]});