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| 12:56 Uhr

Landesmeister Herzberg spielt Mannschaftsbahnrekord

CLASSIC-KEGELN: VERBANDSLIGA, Senioren A.

KSV Borussia 55 Welzow – Medizin Herzberg 1632:1655. Mit Spannung ging es zum Neuling der Verbandsliga nach Welzow. Im Startdurchgang konnte Jürgen Löppen diesmal seine gute Trainingsform auch im Wettkampf umsetzen und kam auf 386 Kegel. Eberhard Wiesner freute sich über seine erste sehr gute Leistung dieser Saison von 418 Kegeln, obwohl bei den Vollen mehr drin gewesen war. Aber beide Ergebnisse vereint, war Herzberg schon mit 13 Kegeln im Vorteil. Was dann der Schlussdurchgang zeigte, war auf beiden Seiten sehenswert. W.-Dieter Nitschke machte auf der ersten Bahn mit 239 Kegeln auf sich aufmerksam. Leider kam er mit der zweiten Bahn nicht mehr so zurecht, was ihm den möglichen Einzelbahnrekord kostete. Aber mit 303 Vollen und insgesamt 428 Kegeln trug er entscheidend zum Sieg bei. Ebenfalls in bester Form präsentierte sich Jürgen Wolf. Im Spiel in die Vollen ließ er sich nicht beirren und erreichte 308 Kegel. Klasse! Leider ließ seine Konzentration beim Abräumspiel dann jeweils nach, wodurch er am Ende mit 423 Kegeln abschloss. Damit war das schier Unmögliche geschafft, ein Auswärtssieg auf einer ungewohnten Bahn, der noch dazu Mannschaftsbahnrekord bedeutete. Nach den Niederlagen zu Beginn der Serie kommt der Landesmeister wieder in Fahrt. Eberhard Wiesner SV Arnsdorf – ESV Lok Falkenberg 1604:1675. Gut mithalten hieß die Devise, und wenn die Mannschaft konstant spielt, ist vielleicht noch mehr drin. Das dachten sich die Falkenberger vor dem Spiel. Die Gastgeber lagen im Spiel in die Vollen hauchdünn vorn, die Falkenberger waren in den Abräumern eindeutig besser. Somit kamen Erwin Bürkholz (393 Punkte) und Roland Mainas (431 – Tagesbester) mit 28 Holz Vorsprung aus der Kegelhalle. Obwohl dies sicher kein großer Vorsprung war, beruhigte er allemal. Im letzten Durchgang spielten Wilfried Hanke und Peter Kohn. Beide zeigten in den letzten Spielen, dass sie zurzeit gut in Form sind. Dementsprechend ging man auch in den Wettkampf. Der Vorsprung vergrößerte sich von Kugel zu Kugel. Obwohl die Gastgeber mit Walter (401) und Badke (407) ein ansprechendes Ergebnis erreichten, konnten sie die Falkenberger nie so richtig gefährden. Am Ende erreichten beide wiederum ein sehr gutes Einzelergebnis: Wilfried 423 und Peter 428 Punkte. Somit gab es einen unverhofften klaren Sieg für den ESV Lok, der sich jetzt auch in der oberen Tabelle wiederfindet. Na dann, weiter so! Dieter Bäckta