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Landesbeauftragte in EE unterwegs

Herzberg. Die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe war am gestrigen Donnerstag im Elbe-Elster-Kreis unterwegs und hat sich zur Einkommenssituation arbeitsloser und prekär beschäftigter Frauen im Landkreis informiert. Sie hat unter anderem die Arbeitslosenservice-Einrichtungen des Arbeitslosenverbandes in Herzberg und Bad Liebenwerda besucht und ist dort mit Betroffenen ins Gespräch gekommen. Birgit Rudow

"Leiharbeit, Minijobs, unfreiwillige Teilzeit und eine schlechte Absicherung für das Alter schlagen sich im Elbe-Elster-Kreis, wo viele Frauen im Dienstleistungsbereich beschäftigt sind, besonders stark wieder", sagte sie. Der Mindestlohn reiche weiterhin noch nicht aus. Die Hartz-IV-Gesetze müssten geändert werden. Die Landesregierung stelle entsprechende Anträge an die Bundesregierung, aber auch die Kommunen müssten ihre Aufgaben erfüllen, zum Beispiel im Personennahverkehr oder bei der Verbesserung der Ausbildungssituation, so Monika von der Lippe zur RUNDSCHAU.