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Land saniert den "Rest" der B 101

2019 will der Landesbetrieb in Herzberg die Dresdener Straße sanieren. Zuvor muss die Regenentwässerung in der Langen Straße fertig sein.
2019 will der Landesbetrieb in Herzberg die Dresdener Straße sanieren. Zuvor muss die Regenentwässerung in der Langen Straße fertig sein. FOTO: Rudow
Herzberg. Der Landesbetrieb Straßenwesen will die Dresdener Straße in Herzberg erneuern, doch erst muss ein neuer Regenwasserkanal in die Lange Straße gelegt werden. Birgit Rudow

Der Landesbetrieb Straßenwesen bereitet die Sanierung der Dresdener Straße in Herzberg vor - vom Kreisel bis zum Ortsausgang in Richtung Wiederau, einschließlich Kreuzungsbereich Osterodaer Straße, informiert das Herzberger Bauamt. Damit geht es dem noch unsanierten "Rest" der B 101 im Herzberger Stadtgebiet an den Kragen. Neben dem Straßenbau werden drei Querungshilfen sowie ein beidseitiger Geh- und Radweg errichtet. Der schon vorhandene bundesstraßenbegleitende Radweg wird weiter geführt bis zur Osterodaer Straße. Notwendig ist auch die Erneuerung der Regenentwässerung. Und die erfordert das Eingreifen der Stadt Herzberg in dieses Projekt.

"Um den Knotenpunkt Osteroder Straße/Dresdener Straße entwässern zu können, muss das Regenwasser durch die Lange Straße in den Binnengraben geleitet werden", so Reinhard Neupert vom Herzberger Bauamt. Die Planung übernimmt der Landesbetrieb. Für die Stadt Herzberg ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll, sich mit dem Straßenbau und der Regenentwässerung in der Langen Straße einzubinden. Für die Entwässerung werden die Kosten anteilig zwischen Land und Stadt aufgeteilt.

Laut Bauamt erfolgt in diesem Jahr die Planung. 2018 sind der Bau der Entwässerung und die Sanierung der Langen Straße bis zum Binnengraben, der sich etwa in der Mitte der Straße befindet, vorgesehen. Die Ausschreibung dafür soll im Frühjahr 2018 erfolgen. Wenn die Lange Straße bis zum Binnengraben erledigt ist, wird der Landesbetrieb von Februar 2019 bis zum Jahreswechsel 2019/2020 die Dresdener Straße sanieren. Anschließend baut die Stadt den zweiten Teil der Langen Straße bis zum Anger in Alt Herzberg. "Diese gesamte Maßnahme ist ein großes Gemeinschaftsprojekt von Land und Stadt. Wenn wir das alles so hinbekommen, ist das eine gute Leistung aller Beteiligten", sagt Reinhard Neupert.

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Bahnübergang in der Dresdener Straße, der längst nicht mehr in Betrieb ist. Es handelt sich um die stillgelegte Strecke des Elbe-Elster-Express der Deutsche Regionaleisenbahn GmbH. "Hier muss sich der Landesbetrieb mit der Deutsche Regionaleisenbahn GmbH einigen", sagt Reinhard Neupert.

Gedanken haben sich Stadt und Land auch schon um den Umleitungsverkehr während der Bauarbeiten an der Bundesstraße gemacht. Der Bau erfolge analog der Berliner Straße einseitig, so Neupert. Ampellösungen sollen vermieden werden. Stadtauswärts wird der Verkehr an der Baustelle vorbeigeführt. Stadteinwärts soll er über Redlin, Osteroda und das Gelände der Straßenmeisterei führen, heißt es aus dem Bauamt.