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| 01:25 Uhr

Kyrill-Schäden nach zwei Jahren fast alle beseitigt

Schönewalde. Zwei Jahre war es in dieser Woche her, als der Orkan „Kyrill“ über unsere Region hinwegfegte.

Zwei Jahre war es in dieser Woche her, als der Orkan „Kyrill“ über unsere Region hinwegfegte. Besonders von den Schäden betroffen waren die Wälder im Raum Schönewalde. Rund 7 000 Festmeter Holz hat Kyrill hier produziert. Die RUNDSCHAU wollte von Revierförster Michael Kopka wissen, wie es jetzt dort aussieht.

Herr Kopka, ist „Kyrill“ eigentlich noch ein Thema?

Nicht wirklich. Die Leute reden kaum noch davon, es sei denn, im Wetterbericht wird ein Sturm angekündigt. Dann sagen sie: Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie bei Kyrill.

Sind die Sturmschäden im Raum Schönewalde jetzt nach zwei Jahren alle beseitigt?

Fast alle, ja. Nur dort, wo zum Beispiel Erbengemeinschaften sich nicht einigen konnten, und immer mal wieder ein paar Stämme aus dem Wald geholt werden, liegen noch Bäume rum, die bei dem Sturm abgeknickt waren.

Es ist also überall wieder aufgeforstet.

Das noch nicht. Die Besitzer haben nach dem Orkan drei Jahre Zeit bekommen, wieder aufzuforsten. Dafür gibt es auch Fördermittel vom Land, wenn es sich um einen Schaden durch Naturgewalten handelt. So soll zum Beispiel eine Fläche bei Hohenkuhnsdorf, viele kennen sie auch unter dem Begriff Golfplatz, erst in diesem Jahr wieder aufgeforstet werden. Der Bereich wurde beräumt, und wenn man sich das Ausmaß dieser Kahlfläche anschaut, dann wird auch heute noch ziemlich deutlich, wie groß der Schaden war, den der Orkan in unseren Wäldern vor zwei Jahren angerichtet hat. Im Gegensatz zu kleineren Flächen, die noch nicht aufgeforstet sind, wird einem das auf einem so großen Areal wieder bewusst. Im Großen und Ganzen aber haben wir die Auswirkungen von Kyrill längst überwunden.

Es fragte Birgit Rudow.