Dies schien auch in den ersten zwanzig Minuten der Begegnung in Erfüllung zu gehen und trotz des frühzeitigen Verletzungsausfall von St. Noch und dem mit Verletzung spielenden H. Klopp. Die Gastgeber gingen zwar mit 2:0 in Führung und führten auch nach zehn Minuten mit 5:4. Doch in der 12. Minute schaffte M. Pulz den 6:6-Ausgleich und nach 20 Minuten sogar die Führung zum 10:9 durch A. Vetter. In der Folgezeit nutzten dann aber die Gastgeber ihre Möglichkeiten insbesondere durch Kontertore, bedingt durch Fehler im Angriffsspiel der Kurstädter. Sie gingen mit einer 17:14-Führung in die Pause.
Was in den ersten zehn Minuten nach der Pause passierte, war erschreckend, denn die Gastgeber zogen bis auf 23:14 davon - ausschließlich durch Kontertore. Zwar bemühten sich die HC-Spieler nochmals, um wenigstens das Gesicht zu wahren. Leider konnte auch H. Klopp verletzungsbedingt in der zweiten Hälfte kaum spielen und damit hatte der HC praktisch keinen Rückraum mehr. Einzig K. Krieg brachte nochmals mit seiner Einwechslung ein wenig Impulse ins Spiel des HC. Und bezeichnend für dieses Spiel war auch, dass D. Seliger in der 46. Minute sein erstes Feldtor machte und er an diesem Tage neben vielen anderen Spielern total enttäuschte. So spulten die Gastgeber ihr Pensum herunter. Selbst, als nur noch drei Feldspieler des Gastgebers auf dem Parkett standen, kassierte der HC zwei Gegentore und erntete Gelächter von den Zuschauern. So stand am Ende eine 32:25-Niederlage zu Buche.
Torschützen: Vetter (6), Klopp (3), Pulz (2), Buchner (1), Seliger (4), Krieg (4), Boese (1), Jahre (1), Damm (1), Dietrich (2) .

Frauen. Elsterwerdaer SV 94 - VfB Doberlug-Kirchain 20:28 (6:14). Den Torreigen eröffnete Adina Krampe vom ESV mit einem präzisen Wurf aus der zweiten Reihe. Die ersten zehn Spielminuten gestalteten sich ausgeglichen, durch Vivian Lange gingen die Gäste mit 3:2 erstmals in Führung. Nach 18 Minuten warf Doreen Behrendt das 6:3 für den VfB. Ab diesem Zeitpunkt vergrößerte sich der Vorsprung für die favorisierten Gäste ständig. Mit präzisen und schnell vorgetragenen Angriffen wurde attraktiver Handball gezeigt und von jeder Position Torgefahr ausgestrahlt. Die Gastgeberinnen hatten nur großen Kampfgeist entgegen zu halten, sie konnten aber einen 6:14-Rückstand zur Pause nicht verhindern. Die faire Begegnung zeigte auch in der zweiten Spielhälfte ein von den Gästen dominiertes Spiel. Technische Fehler der Einheimischen wurden sofort bestraft, und mit dem 24:13 wurde auch der größte Vorsprung für die Gerberstädterinnen herausgeworfen. Die große Ausgeglichenheit des Gästeteams imponierte, jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen lassen. Beim ESV-Team rackerte Anke Lipsky unermüdlich, aber auch bei den anderen Spielerinnen fehlte der Kampfgeist nicht, aber die spielerischen Mittel. Gute Spielzüge der Gastgeberinnen in den letzten zehn Spielminuten führten zur Resultatverbesserung. Gefallen konnte in dieser Phase des Spieles Alexandra Lang mit ihren Weitwurftoren. Mit einem verdienten 28:20 für die Gäste endete die Partie.
Elsterwerda: A. Huschka, J. Schnurpfeil, S. Fastert (1), S. Stepfan (1), L. Kekulè (1), A. Lipsky (3), A. Schneider, A. Krampe (2), S. Doms (2), K. Richter (3), P. Hauptvogel (4), A. Lang (3). Doberlug-Kirchhain: E. Klug, S. Reinold (2), C. Schmidt (2), K. Liegat (1), M. Lange (1), S. Rambow (2), S. Unsinn (1), L. Fechner (3), V. Lange (4), L. Bertelmann (2), J. Böhme (1), L. Weidemann (3), D. Behrendt (6).

VERBANDSLIGA SÜD. Männer. HSV Senftenberg - Grün-Weiß Finsterwalde 27:33 (12:15).
Marcel Graß punktgenau angespielt, setzte mit dem 1:0 den ersten Treffer für die Sängerstädter. Das war der gelungene Auftakt für ein gekonnt aufspielendes Team, das den Spielverlauf bestimmte. Rene Kurtz zum 2:0, Toralf Stubbe zum 3:0 und Sven Sanders zum 4:2 setzten die spielerischen Akzente. Die Gastgeber versuchten mit ihrem kämpferischen Einsatz gegen zu halten und hatten großes Glück, dass sich Grün-Weiß an verpassten Gelegenheiten, den Torvorsprung auszubauen, übertraf. Dem gut ablaufenden Angriffsspiel der Grün-Weißen hatten die Gastgeber weiterhin kaum etwas entgegenzusetzen. Aber den Senftenbergern gelang durch grobe Nachlässigkeiten beim Finsterwalder Spielaufbau der 10:11-Anschlusstreffer. Frank Güldemann, Stephan Patzigk und Rene Kurtz befreiten mit ihren Treffern Grün-Weiß schnell wieder aus dieser Zwangslage. So war die 15:12-Halbzeitf*amp *uuml;hrung mehr als verdient. Nach der Pause gab es in den Finsterwalder Reihen keinen Durchhänger mehr. Das Team blieb bestimmend am Ball, auch in Unterzahl. Als die Gastgeber versuchten, mit einer Manndeckung die Grün-Weißen von ihrer spielerischen Linie abzubringen, blieb das schon in den Anfängen stecken. Marcel Graß überwand mit viel Spielübersicht diese Deckungsvariante zum 25:19. In den Schlussminuten verpuffte die Aufholjagd der Gastgeber an der aufmerksamen Finsterwalder Abwehrreihe. Andre Drangosch setzte mit seinem Treffer zum 33:27 in der 59. Minute den Schlusspunkt in dieser Begegnung. Damit bleiben die Sängerstädter in dieser Saison ungeschlagen.
Das Finsterwalder Team: Hriwnatzky, Becker, Güldemann (5/2), Graß (3), Kurtz (8/2), Stubbe (8), Sanders (3), Patzigk (4), Pöhle, Zikoll, Prokof, Kasprick (1), Drangosch (1), Barthel; Trainer: Norbert Thormeier

LANDESLIGA SÜD-WEST. Männer. Elsterwerdaer SV 94 - HC Ludwigsfelde II 25:29. Erst mit einem Pluspunkt auf dem Konto wollten die Gastgeber unbedingt ein Erfolg verbuchen. Dieser Druck bekam dem Spiel des ESV überhaupt nicht. Mit stärkstem Aufgebot antretend, nur Michael Hesse fehlte, konnte von Anbeginn die Nervosität nicht abgelegt werden. Das 1:0 wandelte die Reserve des Regionalligisten aus Ludwigsfelde in kürzester Zeit in eine 4:1-Führung für sich um. Die Einheimischen liefen in der ersten Halbzeit immer dem Rückstand hinterher, der kurz vor der Pause auf 9:10 reduziert wurde. Den Ausgleich oder eine Führung des ESV verhinderten der starke Keeper der Gäste und die technischen Fehler der ESV-Angreifer. Die Führung gelang den Gastgebern in der 35. Spielminute. Ein präzises Zuspiel von Steffen Richter konnte Aram Haydeyan zum 11:10 verwandeln. Danach bestimmten die Gäste die Partie. Unmotivierte Würfe, vergebene Siebenmeter und Fehlabspiele ließen Ludwigsfelde immer wieder in Ballbesitz kommen. Er nutzte die Torchancen resoluter, führte bald 25:19. In den letzten fünfzehn Spielminuten erwachte der Kampfgeist der Einheimischen. Die Gäste waren clever genug, den Vorsprung zu verteidigen.
SV 94 spielte mit: S. Richter, R. Hahn; A. Labicki (1), A. Haydeyan (7), J. Nerger, Armen Haydeyan (1), M. List (2), T. Spillecke (4), D. Geppert (4), T. Müller (1), R. Weyde, F. Vanek (5).
HV Grün-Weiß Plessa - Märkischer BSV Belzig 39:43 (16:21). Vor einer stimmungsvollen Zuschauerkulisse lieferten sich die Plessaer mit dem Staffelfavoriten vom Anpfiff an ein temporeiches und einsatzstarkes Duell. Den besseren Start erwischten die Grün-Weißen, die ihre Chancen zunächst bis zum 4:2 effektiver nutzten. Es sollte sich allerdings früh herausstellen, dass beide Mannschaften mehr Augenmerk auf erfolgreiche Angriffsversuche legten, als disziplinierte Deckungsarbeit zu leisten. Die Begegnung verlief in der Folgezeit zunächst recht ausgeglichen. Erst als die Gastgeber das erste Mal in Unterzahl agieren mussten, zog der clevere Gast am Kontrahenten vorbei. Einmal in Fahrt gekommen, legten die Belziger bis zur Pause fünf Tore vor. Belzig machte gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnittes weiter Druck auf die gegnerische Deckung und zog bis zum 18:26 davon. Die Plessaer hatten Mühe, sich nicht überrollen zulassen. Ab der 45. Spielminute gelang ihnen mit einigen Kontern und Treffen &uum l;ber die Außenpositionen Ergebniskorrektur. Aber die Gäste blieben aktiv.
HVP: J. Gärtner, J. Kohl, S. Hietzke (3), Th. Landskron (8), Ch. Muth (8), A. Müller (6), R. Nicklisch (3), Je. Gärtner (2), R. Teutsch (4), G. Wilhelm, M. Sturm, F. Wude (5).
VfB Doberlug-Kirchhain - BSV Grün-Weiß Finsterwalde II 31:26 (15:12). Sehr konzentriert gingen die Hausherren diese schwere Aufgabe an. Es wurde am Ende die beste Saisonleistung. Recht schnell konnte eine 7:2-Führung herausgeholt werden. Bei einer besseren Ausnutzung der Chancen wäre die Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen. Zur Halbzeit gab es stattdessen eine knappe 15:12-Führung. Dann konnten die Kirchhainer auf 18:13 enteilen. Nur einmal wurde es im zweiten Abschnitt gefährlich, als die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste auf 20:21 heran kamen. Aber genau zu diesem Zeitpunkt zeigte die Mannschaft endlich einmal, was in ihr steckt. Thomas Krüger war genau in den richtigen Momenten zur Stelle. Christoph Zehe war mit neun Treffern erfolgreichster VfB-Werfer. Grün-Weiß kämpfte zwar, aber gegen den überlegenen Hausherren nicht viel zu verrichten. Endstand 31:26.
VfB: G. Sehring; A. Pohl; M. Krüger (4); M. Risse (1); H. Grafe (6); Th. Krüger (6); Ch. Zehe (9); M. Glasewald (2); D. Wende (1); D. Stengel (2); B.S attler.
Grün-Weiss: Häusler; Haferland (9); Harenz (5); Hartwich (1); Graner; Pistolla (1); Elstner (5); Zikoll (3); Weber; Reinhold; Stichel; Ahlig (2); Härer.