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Sommerkino
"Stadt mit kreativen Menschen"

Auch zur 9. Auflage am Freitagabend wird der kleine Platz inmitten der Herzberger Altstadt wieder rappelvoll sein.
Auch zur 9. Auflage am Freitagabend wird der kleine Platz inmitten der Herzberger Altstadt wieder rappelvoll sein. FOTO: Stephanie Kammer
Herzberg. Das Sommerkino auf dem Plan hat sich zu einer Lieblingsveranstaltung der Herzberger entwickelt. Auch zur 9. Auflage am Freitagabend wird der kleine Platz inmitten der Altstadt wieder rappelvoll sein. Birgit Rudow

Neben der Vorführung des Hauptfilmes, die um 20.45 Uhr beginnt (diesmal wird ein Hochkaräter von Fatih Akin gezeigt), stehen wie immer erstmal die eingesandten Wettbewerbsbeiträge im Fokus. Thematisch sollten die Beiträge ihren Schwerpunkt im Altkreis Herzberg haben. Das Motto lautete diesmal frei nach Martin Luther "Gute Werke (Filme) haben keinen Namen". Das umzusetzen, war gar nicht so einfach. Drei Wettbewerbsbeiträge wurden eingereicht. Julius und Hermine Meier gaben ihrem Film gleich den Titel des Mottos. Steffen Modrach und Christian Poser nannten ihren Beitrag "Hänsel und Gretel" und Stefan Kaatz titelte "Herzberg von oben". Mehr zum Inhalt der Beiträge sei an dieser Stelle nicht gesagt. Verraten kann man aber schon, dass die Jury-Mitglieder bei allen dreien voll des Lobes waren.

Die Organisatoren Olaf Meier, Ulf Lehmann und Günter Schulze haben eine illustre Jury gefunden. Dazu gehörten Herzberger wie Gabi Lang, Sven Gückel oder Johanna Kuna, die selbst drei Mal bei dem Wettbewerb mitgemacht hat. Günter Schulze hat aber auch seine Kontakte genutzt, Leute aus der Branche, wie Ulrich Mayer von der Redaktion der MDR-Sendung "Außenseiter Spitzenreiter" oder den Hamburger Schauspieler Norman Kalle als Bewerter der Herzberger Filmbeiträge zu gewinnen. Auch Johann K. Helmhart aus Hamburg von der Redaktion Mobile LebensArt gehört zu den Juroren. Er hat seiner Einschätzung der Filme beigefügt, dass sie ihm Herzberg und deren Bewohner immer sympathischer machen. "Das scheint eine Stadt mit toller Gegend und wunderbaren, kreativen Menschen zu sein", schreibt er. Im Online-Magazin, für das er arbeitet, will er für Herzberg werben und hat auch schon einen Vorschlag für den Wettbewerb im kommenden Jahr unterbreitet. Nun ist es an den Herzbergern, sich am Freitagabend die Filme anzuschauen. Der erste Platz ist mit 120 Euro, der zweite mit 80 Euro und der dritte Platz mit 50 Euro dotiert.

Die Veranstaltung auf dem Plan beginnt um 19 Uhr - auch schon traditionell - mit einer Modenschau der Modeboutique Fashion & Style von Jutta Globig. Um 20 Uhr starten dann die Preisverleihung und die Vorstellung der Wettbewerbsfilme. Der Hauptfilm läuft anschließend. Bier, Brause und Bratwurst sind vor Ort erhältlich. Sitzgelegenheiten kann sich jeder gern selbst mitbringen.

Und was gibt es noch zu sagen? Olaf, Ulf und Günti freuen sich. Film ab.