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Neu in Herzberg
„Märchenhafte“ Ausstellung in Herzberg

Die neue Ausstellung in der Galerie im Herzberger Bürgerzentrum zeigt Arbeiten der Herzberger Clajus-Schüler, die im Kunstunterricht entstanden sind.
Die neue Ausstellung in der Galerie im Herzberger Bürgerzentrum zeigt Arbeiten der Herzberger Clajus-Schüler, die im Kunstunterricht entstanden sind. FOTO: Rico Meißner
Herzberg. Seit Montag stellen Clajus-Schüler Arbeiten aus dem Kunstunterricht in den Räumen der Galerie im Bürgerzentrum aus. Von Rico Meißner

  „Märchenhaft“ geht es seit Montag in den Räumen der Galerie im Bürgerzentrum zu. Unter dem Motto „Es war einmal ... im Kunstunterricht“ sind Werke der Schüler der ersten bis zehnten Klasse der Johannes-Clajus-Schule zu sehen. Das Angebot ist vielfältig. Es reicht von Bildern über Collagen, Grafiken und Linolschnitten bis hin zu größeren Bastelarbeiten. Angeordnet sind die Arbeiten der Schüler nach Themenbereichen, beispielsweise Hexenküche oder Schloss. Begleitet wurden die Arbeiten von den Lehrerinnen Monika Nehring, Doreen Hoffmann, Melanie Witte und Ines Jacobi.

„Die Schüler suchen sich bestimmte Themen, einen Teil geben wir auch vor, um dann die Räume inhaltlich abgrenzen zu können. Danach werden die Arbeiten über das Schuljahr hinweg gestaltet“, fasst es Monika Nehring zusammen. Und Doreen Hoffmann ergänzt: „Das Ganze hat ein weites Spektrum von alt bis modern. Also von klassischen Märchen der Gebrüder Grimm über Fabeln und Sagen bis hin zu Harry Potter.“

Burgen oder Schlösser wurden beispielsweise an Projekttagen gebaut. Gerade das plastische Schaffen von Größerem bereite den Schülern Vergnügen. Auch sonst sind die Mädchen und Jungen kreativ gewesen. So finden sich in der  „Hexenküche“ etwa  „Einhornfeenstaubsterne“, „Spinnenbeine“ oder „Molchaugen“.

Eröffnet wurde die Ausstellung mit einem kleinen Programm der dritten Klasse. Ungefähr vier Wochen hatten sie im Rahmen des Unterrichts geprobt. Unterstützt mit Saxophon und Querflöte gaben die Kinder etwa das Märchen vom „Hans im Glück“ oder den „Sterntaler“ als Gedicht zum Besten.

Schulleiter Ernst Becker betonte, dass solche Ausstellungen (es ist nun schon die sechste) auch immer wieder dazu führten, „dass dem Kunstunterricht der Schule eine hohe Qualität bescheinigt wird“. Er hob auch die Bedeutung von Märchen als Kulturgut hervor und dass hier eben immer das Gute über das Böse triumphiere.

Auch Bürgermeister Karsten Eule-Prütz hatte es sich nicht nehmen lassen, ebenso wie Schüler der achten Klassen, an der Eröffnung teilzunehmen. Die Ausstellung an sich sei eine „richtig gute Sache“, etwas anderes hingegen stimmt ihn nachdenklich. „Die Lage der Galerie ist vielleicht nicht hundertprozentig optimal.“ Gerne hätte er solche Ausstellungen noch präsenter im öffentlichen Raum gesehen.

Bis zum 20. April kann „Es war einmal ... im Kunstunterricht“ noch besucht werden.