ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 09:03 Uhr

Herzberger Sommerkino
Die Jury hat ihre Bewertungen abgegeben

Das Sommerkino in Herzberg wirft seine Schatten voraus. Die Jury hat ihre Bewertungen für den Filmpreis 2018 abgegeben.
Das Sommerkino in Herzberg wirft seine Schatten voraus. Die Jury hat ihre Bewertungen für den Filmpreis 2018 abgegeben. FOTO: LR / Sylvia Kunze
Herzberg. Fünf abwechslungsreiche Amateurstreifen buhlen um den Herzberger Filmpreis 2018. Von Sylvia Kunze

 Der Filmpreis gehört inzwischen zum Herzberger Sommerkino dazu, wie die laue Sommernacht, in der der Film über die Leinwand flimmert. Fünf Amateurstreifen bewerben sich in diesem Jahr um die von der Kramer Bauunternehmung GmbH gesponserten drei Preise: 120 Euro für den Sieger, 80 Euro für den Zweitplatzierten und 50 Euro für den Dritten. Zum Thema „Mitgemacht – hat Spaß gemacht“ waren den Hobbyfilmern keine Grenzen gesetzt. Die Vorgabe lautete lediglich, auf Politik, Gewalt und Sex zu verzichten und das Filmmaterial in einen Streifen von etwa fünf bis acht Minuten zu packen – bestenfalls mit ganz viel Kreativität.

Um es vorweg zu nehmen: Die Jury, die in dieser Woche die Bewertung abgegeben hat, stand vor keiner einfachen Aufgabe. Jeder einzelne der fünf Kurzfilme erzählt seine ganz eigene Geschichte, in einzigartiger Machart sowie mit Witz und Charme. „Außerdem werden die Filme von Jahr zu Jahr in ihrer Qualität besser. Und Kinder und Erwachsene konkurrieren dabei auf Augenhöhe“, weiß Günter Schulze, der das Projekt von Beginn an betreut und sich auch um die Besetzung der Jury kümmert.

Zu der gehörten in diesem Jahr zum Beispiel der aus dem Fernsehen bekannte Norman Kalle (Rote Rosen und GZSZ) oder auch Johanna Kuna, die in den ersten Jahren des Wettbewerbs selbst „sehr tolle Filme gedreht und eingereicht hat“, verrät Schulze. Wie die Entscheidung der Jury aussieht, wird aber erst zum Sommerkino auf dem Plan bekanntgegeben. Dazu wird dann am Freitag, 24. August, eingeladen.

Fleißiges Unkrautzupfen war bereits dieser Tage angesagt, damit die Gäste sich auf dem Plan wohlfühlen können. Für Bier, Brause und Bratwurst sorgen die Organisatoren des Freiluftkinos. Sitzgelegenheiten sind wie immer bestenfalls gleich selbst mitzubringen, weil nur eine begrenzte Anzahl zur Verfügung steht – die meist eh nicht für alle reicht. Der Ablauf orientiert sich am Erfolgsmodell der Vorjahre. 19 Uhr eröffnet eine Modenschau der Modeboutique Globig, moderiert von Irmtraud Pflaume, den Abend. Eine Stunde später folgen die Preisverleihung und das Vorstellen der drei prämierten Filme. Gegen 20.45 Uhr wird der Hauptfilm starten, der so angekündigt wird: „... ein wunderschöner Familienfilm über Freiheit, Menschlichkeit, Freundschaft und Vertrauen ...“.  Alles ist vorbereitet, erzählt Schulze. Nur ein Detail beschäftigt ihn noch: „Jetzt war es so viele Tage und Nächte schön. Hoffentlich ist es das auch noch an unserem Filmfreitag!“