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Weil Lesen Spaß macht
Amelie Meier ist beste Vorleserin in EE-Nordwest

Die Teilnehmer am Vorlesewettbewerb in Schlieben: Christin Pflanze, Lucas Beck, Stine Lehmann, Amelie Meier, Annika Langer, Laura Haufschild, Sara-Marie Richter und Anna Malena Biederstädt (v.l.).Gewonnen hat die elfjährige Amelie Meier (4.v.l.).
Die Teilnehmer am Vorlesewettbewerb in Schlieben: Christin Pflanze, Lucas Beck, Stine Lehmann, Amelie Meier, Annika Langer, Laura Haufschild, Sara-Marie Richter und Anna Malena Biederstädt (v.l.).Gewonnen hat die elfjährige Amelie Meier (4.v.l.). FOTO: Rico Meißner
Schlieben. Der erste von drei regionalen Vorlesewettbewerben hat in Schlieben stattgefunden. Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain folgen. Von Rico Meißner

Die elfjährige Amelie Meier hat am Mittwoch den Vorlesewettbewerb Elbe-Elster-Nordwest, den ersten von drei regionalen Kreisausscheiden 2017/18, in der Grund- und Oberschule Ernst Legal für sich entschieden. Das heißt: Sie darf beim Landeswettbewerb Brandenburg-Süd starten.

Hans-Dieter Lehmann, Sebastian Zug, Ingrid Lander und Till Katzbach hatten als Jury Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl sowohl eines Wahl- als auch eines Fremdtextes zu bewerten. Deutliche Aussprache, sicheres Lesen, Betonung und Tempo waren dabei einige der Kriterien. Acht Jungen und Mädchen aus den sechsten Klassen der Schulen in Schlieben, Hohenbucko, Schönewalde, Wahrenbrück sowie Herzberg und Falkenberg hatten sich qualifiziert.

Gefreut hat sich Marion Ballnat, Leiterin des Kreismedienzentrums darüber, dass ein Teilnehmer von der Förderschule Lernen in Herzberg unter den Vorlesern war. „Mit neuen Regeln ist diese Teilnahme  möglich.“ Geleitet wurde der Wettbewerb von Antje Wieser, der Leiterin der Schulbibliothek. „Dadurch, dass sich die Bibliothek auf dem Schulgelände befindet, bin ich eng mit den Schülern verknüpft. Manchmal gehe ich in die Unterrichtsräume oder die Klassen kommen direkt zu mir.“ Oder sie nutzen wie Till Katzbach die Pausen, um in der Bibliothek zu stöbern. Sein Interesse am Lesen ist auch ein Grund, warum der Zehntklässler in der Jury saß.

Am 31. Januar werden der Wettbewerb Elbe-Elster-Süd in Elsterwerda und am 14. Februar der Wettbewerb Ost in Doberlug-Kirchhain mit acht beziehungsweise elf Teilnehmern ausgetragen. Amelie Meier nach ihrem Sieg: „Es ist einfach toll, vorn zu stehen und vorzutragen. Über meinen Sieg heute freue ich mich total. Aber ich weiß, dass es jetzt noch etwas schwieriger werden wird.“