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| 11:12 Uhr

Angespannte Situation bei den Feuerwehren
Kreisbrandmeister mahnt wegen Trockenheit zur Vorsicht

Steffen Ludewig, Kreisbrandmeister Elbe-Elster
Steffen Ludewig, Kreisbrandmeister Elbe-Elster FOTO: Pressestelle Kreisverwaltung
Herzberg. Im Juli sind die Feuerwehren schon zu mehr als 30 Wald- und Flächenbränden ausgerückt.

Seit Anfang des Monats sind die Feuerwehren des Landkreises Elbe-Elster bereits zu mehr als 30 Wald- und Flächenbränden ausgerückt. Darauf weist Kreisbrandmeister Steffen Ludewig. Er sagt: „Die Wetterlage wird sich auch in den kommenden Wochen weiter anspannen. Alle Wehren sind sensibilisiert, sich der Situation bewusst und vorbereitet.“

Einsatzvorbereitende Maßnahmen seien getroffen und präzisiert worden. Aber auch die Waldbesitzer und Landwirtschaftsbetriebe sind dazu aufgerufen, den Wehren im Einsatzfall Unterstützung mit Arbeitsgeräten wie Pflügen, um zum Beispiel Schneisen zu schlagen oder zu pflügen, sowie Wassertransportmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Dazu können sie , sich bei den Einsatzleitungen der Feuerwehr melden.

„In den Wäldern liegen noch viele Sturmschäden der letzten Stürme, die jetzt sehr trocken sind und entsprechend gefährliche Brandlast bieten. Schnell kann so aus einem Bodenbrand ein Wipfelfeuer entstehen. Nach wie vor gehören die Mängel im Waldbrandschutz, wie fehlende effektive Schneisen, Zufahrten und ungenügende Löschwasserentnahmestellen, zu unseren wichtigsten Herausforderungen bei der Brandbekämpfung“, mahnt Ludewig an.

Aber auch jeder Bürger könne in der Phase der extremen Hitze und Trockenheit seinen Beitrag leisten. Steffen Ludewig sagt wie: „Jeder sollte darauf achten, dass keine Kippen oder Müll, zum Beispiel Glas, achtlos weggeworfen werden, dass Löschwasserbrunnen und Löschteiche nicht zugeparkt werden. Und dass sich das derzeitige  Befahren von Wäldern verbietet, ist sicher selbstredend.“

(pm/leh)