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| 14:15 Uhr

Elbe-Elster
Kreis investiert kräftig in Schulen

Elbe-Elster. Zehn Projekte an acht Schulstandorten geplant. 2,2 Mio. Euro für Aula in Herzberg.

Bis Ende 2022 investiert der Landkreis Elbe-Elster 7,087 Millionen Euro in seine Schulen. Das Geld kommt aus dem Kommunalförderungsgesetz des Bundes für die Schulinfrastruktur. Dabei handelt es sich um eine 90-prozentige Förderung für finanzschwache Kommunen. Bis zum kommenden Montag müssen die Anträge gestellt werden, informierte Kreiskämmerer Peter Hans den Kreisausschuss, der die Ausgaben billigte.

2,21 Millionen Euro sollen in den Neubau einer Aula am Herzberger Gymnasium fließen. Gut 1,1 Millionen Euro stehen für die Dach- und Fassadensanierung am Gebäude der Oberschule Finsterwalde zur Verfügung. An das OSZ in Elsterwerda in der Feldstraße soll für rund 310 000 Euro eine Mensa angebaut werden. 450 000 Euro sind für die Teilsanierung der Einfeldhalle am Gymnasium Elsterwerda geplant, knapp 900 000 Euro für die Sanierung des Sportplatzes an der Oberschule Herzberg.

Für die Sanierung der Außenanlage an der Oberschule Elsterwerda sollen 350 000 Euro bereitgestellt werden. 455 000 Euro fließen in den Ausbau des Dachgeschosses am Gymnasium Finsterwalde, 530 000 Euro in die Schulhofsanierung der Oberschule Falkenberg, 160 000 Euro in die Erneuerung des Sportplatzes der Oberschule Bad Liebenwerda  und 615 000 Euro in die Sanierung der Außenanlagen der Oberschule Bad Liebenwerda. Die Aufzählung sei keine Prioritätenliste, so der Kämmerer.

Für den Eigenanteil des Kreises sieht er keine Probleme, zumal für die Aula in Herzberg oder die Außenanlagen in Elsterwerda und Bad Liebenwerda zum Beispiel schon Mittel im Kreishaushalt eingestellt sind.

Neben dem Investitionsförderungsgesetz bekommt der Kreis weitere Mittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm des Landes für Fahrstuhlanbauten für die Barrierefreiheit an den Oberstufenzentren in Elsterwerda. Das sind 172 000 Euro für die Elsterstraße und 121 000 Euro für die Feld­straße. Die Anträge wurden bewilligt. Für den OSZ-Standort Finsterwalde laufe ein entsprechender Antrag über 180 000 Euro, teilt der Kreis mit.

(ru)