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Kran hebt die schweren Tore aus

FOTO: Chris Heller
Prösen. Dieser leistungsstarke Kran mit langem Ausleger war dieser Tage notwendig, um die schweren Tore aus der Schleuse in Prösen zu heben. Ein einheimischer Metallbaubetrieb wird die gewichtigen Teile so auf Vordermann bringen, dass sie wieder Jahrzehnte halten. Manfred Feller

Es ist vorgesehen, dass Holzteile für eine längere Haltbarkeit durch Stahl ersetzt werden. Holz wird aus Denkmalschutzgründen nur noch als Verblendung aufgeschraubt und kann, wenn es erneuert werden muss, leicht ausgetauscht werden. Zusätzlich wird die umfassende Mauer saniert.

Am Ende wird die Schleuse ihre ursprüngliche Funktion zurückerhalten. Sie dient dann allerdings nur noch dem Regulieren des Wasserhaushaltes in dem künstlich angelegten Fließgewässer. Der mehr als 20 Kilometer lange Grödel-Elsterwerdaer Floßkanal wird seit Jahrzehnten nicht mehr zum Flößen genutzt. Mittlerweile ist die Strecke zwischen Brandenburg und Sachsen dafür auch baulich nicht mehr geeignet.