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Kostbare Schätze sind wieder „zu Hause“

Stadtarchivarin Ramona Heide und Ortschronist Heinz Schwarick vor der Original-Ortskarte aus dem Jahre 1754. Prof. Dr. Heinz Schmidt-Falkenberg hat sie der Stadt Falkenberg überlassen.
Stadtarchivarin Ramona Heide und Ortschronist Heinz Schwarick vor der Original-Ortskarte aus dem Jahre 1754. Prof. Dr. Heinz Schmidt-Falkenberg hat sie der Stadt Falkenberg überlassen. FOTO: Sven Gückel
Solch wertvolles historisches Material bekommt man nicht mehr alle Tage in die Hände. Bürgermeister Herold Quick holte es deshalb gemeinsam mit Stadtarchivarin Ramona Heide persönlich aus Oberbayern ab. Von Sylvia Kunze

Zum Heimreisegepäck gehörten dann neben der Original-Ortskarte aus dem Jahre 1754, Heimatkalender, abfotografierte, handgezeichnete Fotos von Mimi Schaper (einer Angestellten im Hause Schaper), drei Bände des Landbuches der Provinz Brandenburg und viele persönliche Mitschriften über die Geschichte Falkenbergs. Überlassen hat ihnen das alles Prof. Dr. rer. Nat. h.c. Heinz Schmidt-Falkenberg.
Der gebürtige, heute 79 Jahre alte Falkenberger hält schon seit einiger Zeit Kontakt mit seiner Heimatstadt. Nachdem ein Freund von ihm hier zu Gast war und verraten hatte, dass er noch viele Unterlagen besitzt, hatte man die Verbindung mit ihm aufgenommen. Nach vielen, inzwischen schon recht regelmäßigen Telefonaten kam es dann zu dem Besuch, der sich mit so wertvollem Heimreisegepäck auszahlte.
Was davon wohl für die Aufarbeitung der Stadtgeschichte am kostbarsten ist, darüber dürfte man sich sicherlich streiten. Ohne Zweifel rangiert die zweieinhalb mal einen Meter große Originalkarte mit ganz oben. Das auf Leinen gezogene Papier wurde in einer Holzschatulle aufbewahrt, ist aber dennoch nicht mehr im besten Zustand. Archivarin Ramona Heide hat jedoch schon begonnen, einen Kostenrahmen zu ermitteln, in dem sich die Restauration bewegen könnte.
Ziel ist es, im kommenden Jahr zum Landesarchivtag, der in Falkenberg zu Gast ist, das gute, dann wieder aufgearbeitete Stück der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die anderen Mitbringsel aus den Schmidt-Falkenberger Überlassenschaften sollen demnächst einmal in der Heimatstube vorgestellt werden. Speziell die Bilder, so hofft Ramona Heide, werden die Schaper-Ecke um ein wichtiges Detail bereichern.