Bei der am Donnerstag, 23. Januar, anstehenden Wahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters und in Doppelfunktion auch Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung bleibt es bei einem Bewerber: Stephan Bawey. Der aus den Reihen der Vereinigung Unabhängige verantwortungsbewusste Kommunalpolitik (UVK) kommende Falkenberger Abgeordnete kann auf breite Sympathie aus allen Fraktionen des Stadtparlaments bauen. Mit einem Gegenkandidaten ist nicht zu rechnen. Es habe schließlich eine Vorabsprache gegeben, bekräftigt der SPD-Fraktionsvorsitzende Axel Schwebs und schiebt nach: „Stephan Bawey ist grundsätzlich geeignet.“

Das sieht auch Tilo Koch, Vorsitzender der CDU-Fraktion nicht anders, auch „wenn die UVK-Haltung zur Verbandsgemeinde“ aus seiner Sicht „unverständlich“ sei, wolle man nicht entgegen vorheriger Absprachen handeln, sondern zum einst gegebenen Wort und hinter Stephan Bawey stehen.

Mehrere Stellvertreter-Kandidaten

Geht es jedoch um den ersten und zweiten Stellvertreter, dann wird doch noch mit weiteren Namen zu rechnen sein. Sowohl die SPD- als auch die CDU-Fraktion wollen eigene Leute ins Rennen schicken. Maik Bönisch wird nach Aussage von Tilo Koch von den Christdemokraten nominiert. Die SPD ist dazu intern im Gespräch, hat bisher keinen Namen öffentlich gemacht, „aber wir haben das vor“, so Axel Schwebs.

Die Wahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters und seiner Stellvertreter ist Teil der Stadtverordnetenversammlung, zu der am morgigen Donnerstag um 19 Uhr in das Haus des Gastes eingeladen wird. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt wie immer mit einer Einwohnerfragestunde. Im weiteren Verlauf der Beratung geht es auch um Änderungen der Hauptsatzung der Stadt und der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung. Außerdem soll über die Entschädigungssatzung der Stadtverordneten, Ortsbeiräte sowie der Ortsvorsteher der Stadt gesprochen werden.