| 12:45 Uhr

Herzberg
Können Unterstützer nur im Amt unterschreiben?

Herzberg. Zwei Bewerber für die Landratswahl am 22. April im Landkreis Elbe-Elster treten als parteiunabhängige Kandidaten an – momentan sind das Iris Schülzke und Andreas Richter. Sie müssen 100 Unterstützer-Unterschriften vorlegen, um für die Wahl zugelassen zu werden. Die entsprechenden Listen liegen in den Einwohnermeldeämtern aus. Für den ALG-2-Empfänger Andreas Richter ist das eine zu große Hürde. „Es fällt mir schwer, 100 Menschen zu gewinnen, die nur wegen einer Unterschrift ins Amt gehen“, sagt er.

Zwei Bewerber für die Landratswahl am 22. April im Landkreis Elbe-Elster treten als parteiunabhängige Kandidaten an – momentan sind das Iris Schülzke und Andreas Richter. Sie müssen 100 Unterstützer-Unterschriften vorlegen, um für die Wahl zugelassen zu werden. Die entsprechenden Listen liegen in den Einwohnermeldeämtern aus. Für den ALG-2-Empfänger Andreas Richter ist das eine zu große Hürde. „Es fällt mir schwer, 100 Menschen zu gewinnen, die nur wegen einer Unterschrift ins Amt gehen“, sagt er.

Kreiswahlleiter Dirk Gebhard zeigt eine andere Möglichkeit auf. Die Kandidaten erhalten ebenfalls Listen. Unterstützer müssten ihre Unterschriften allerdings im Beisein von Bürgermeistern (auch ehrenamtlichen) leisten, im Beisein eines Notars oder zur Beglaubigung berechtigter Personen. Diese müssten die korrekte Unterschriften-Abgabe mit ihrer Unterschrift bezeugen.