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Kleiderkammer sucht warme Wintersachen

Dittgard Hapich (r.) und Olga Möllendorf sortieren in der Kleiderkammer der ASE in Herzberg Mützen und Handschuhe. Viel befindet sich nicht mehr in den Regalen. Wintersachen jeglicher Art sind in dieser Jahreszeit in der Kleiderkammer besonders gefragt.
Dittgard Hapich (r.) und Olga Möllendorf sortieren in der Kleiderkammer der ASE in Herzberg Mützen und Handschuhe. Viel befindet sich nicht mehr in den Regalen. Wintersachen jeglicher Art sind in dieser Jahreszeit in der Kleiderkammer besonders gefragt. FOTO: Rudow
Herzberg. Warme Mützen, Schals und Handschuhe werden knapp in der Kleiderkammer der Herzberger Arbeitslosen-Service-Einrichtung (ASE) in der Lugstraße. "Überhaupt benötigen wir Wintersachen für Kinder, vor allem warme Anoraks, Hosen und Schuhe", sagt die Leiterin der Kleiderkammer Olga Möllendorf. Birgit Rudow

Doch auch für Erwachsene ist Winterkleidung gefragt, wie Pullover, Hosen und auch Socken. "Da fehlen uns vor allem die kleinen Größen für die Flüchtlingsfrauen", so Olga Möllendorf. Anfang der Woche hat sie ah die letzte warme Bettwäsche rausgegeben. "Die ist ebenso rar geworden wie dicke Schlafdecken und Kissen", sagt sie.

ASE-Chefin Dittgard Hapich bittet auch darum, Weihnachtskugeln oder Weihnachtsdekoration nicht wegzuwerfen, sondern in die ASE zu bringen. "Man kann auch anrufen, wir holen die Sachen ab", sagt sie. Selbst Weihnachtssüßigkeiten finden in der Einrichtung noch Verwendung. "Die Kinder essen sie noch oder wir schmelzen die Schokolade ein und machen daraus Kuvertüre für den nächsten Kuchen, den wir backen", so Dittgard Hapich.