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| 02:37 Uhr

Kleiderkammer der ASE in Herzberg sucht warme Sachen

Herzberg. Die Mitarbeiter der Arbeitslosen-Service-Einrichtung (ASE) in der Lugstraße in Herzberg haben die zusätzlichen Aufgaben durch ankommende Flüchtlinge im benachbarten neu eröffneten Asylbewerberheim vor Weihnachten und über den Jahreswechsel gut gemeistert. So schätzt es die Leiterin der Einrichtung des Arbeitslosenverbandes, Dittgard Hapich, ein. Birgit Rudow

"Es sind viele Familien mit Kindern neu im Asylbewerberheim eingetroffen. Insgesamt sind zu unserer Kinderweihnachtsfeier 149 Kinder gekommen. Leider waren wir im Vorfeld nicht über das Alter der Flüchtlingskinder informiert. Somit waren einige der kleinen Geschenke nicht ganz altersgerecht. Aber ich denke, die Kinder haben sich dennoch gefreut", so Dittgard Hapich.

Einen verstärkten Bedarf gab es direkt vor den Feiertagen auch bei der Tafel. "Aber wir haben das mithilfe des Arbeitslosenverbandes hinbekommen und mussten niemanden wegschicken. Wir haben das Netzwerk innerhalb der Tafeln genutzt ", sagt sie.

In der Kleiderkammer wird vor allem Winterkleidung für Kinder und für schlanke Erwachsene gesucht. "Jetzt ist es richtig kalt geworden. Wir brauchen dringend warme Kleidung in kleinen Größen, sowohl für Männer als auch für Frauen. Aber auch Schals, Mützen, Handschuhe, Stiefel, Bettwäsche oder Handtücher werden benötigt", bittet Dittgard Hapich, doch mal in den häuslichen Schränken nachzuschauen. Sie wünscht sich auch eine rechtzeitigere Information darüber, welche Flüchtlinge in Herzberg neu ankommen, ob es einzelne Personen oder Familien sind. "Wir sind ein erster Anlaufpunkt für diese Menschen in unmittelbarere Nachbarschaft. Wenn wir Bescheid wissen, können wir uns besser darauf einstellen", so die ASE-Chefin.