Von Thomas Altmann

Spieler aus sieben Kegel-Vereinen des Elbe-Elster Kreises trafen sich zur diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaft der U14 in Uebigau, um ihre Besten auszuspielen und gleichzeitig die acht Teilnehmer für die Landeseinzelmeisterschaften in Plessa zu ermitteln. Bei der U14 weiblich gingen sieben Starterinnen ins Rennen und zeitig zeichnete sich hier ein Dreikampf zwischen Sofie Roch (SV Lok Uebigau), Thea Opitz (ESV Lok Elsterwerda) und Titelverteidigerin Hanna Golda (SV Lok Uebigau) ab. Die ersten beiden erspielten sich im Vorkampf jeweils 452 Kegel, während Hanna mit 442 Kegeln auf Platz drei in Lauerstellung lag.

Bei der U14 männlich konnte sich hier Florian Mohr (ESV Lok Elsterwerda) mit 471 Kegeln ein wenig von Elias Schulze (SV Frieden Beyern) mit 454 und Richard Schneider (448) absetzen und mit der größten Hoffnung in den Endkampf gehen. Hier gab es bei fast allen Teilnehmern eine deutliche Steigerung zum Vorkampf, was für viel Spannung sorgte. Vor allem der Jüngste im Feld, Luis Hoffmann (ESV Lok Falkenberg), sorgte mit seinen 477 Kegeln öfters für Beifall im Zuschauerraum, leider verfehlte er dann äußerst knapp den Bronzerang. Den Tagesbestwert erzielte aber mit 478 Kegeln Florian Mohr, was am Ende dann auch den Titel bedeutete.

Die weiteren Plätze auf dem Treppchen wurden in der Reihenfolge verteilt, wie sie auch nach dem Vorkampf an der Anzeige standen. Elias Schulze (462) und Richard Schneider (465) sicherten sich mit solidem Spiel ebenso die Tickets für die Landeseinzelmeisterschaft wie Florian Mohr.

Bei den Mädchen gab es dagegen auf den ersten drei Plätzen doch noch etwas Bewegung, denn Thea Opitz (436) kam im Finale überhaupt nicht klar und musste  Hanna Golda (493), die Silber gewann, und der neuen Titelträgerin Sofie Roch (501) noch den Vortritt lassen. Diese drei werden den Kreis zusammen mit Emelie Zurawski und Lea Daniel (beide ESV Lok Falkenberg) ebenfalls bei der Landeseinzelmeisterschaften Anfang April vertreten.