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Kandidaten verbrachten Wahltag entspannt

Herzberg/Falkenberg. Wer wird Bürgermeister in Herzberg? Geht es in die Stichwahl? Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe lagen die Ergebnisse aus allen Stimmbezirken noch nicht vor. Birgit Rudow und Sylvia Kunze

Eine hohe Wahlbeteiligung war aber bereits am frühen Nachmittag abzusehen. Im größten Wahllokal im Bürgerzentrum hatten bis 14 Uhr von 1270 Wahlberechtigten 603 bereits gewählt. 206 hatten schon per Briefwahl ihre Stimme abgegeben, so die Vorsitzende des Wahlvorstandes Ingrid Müller. Auch im kleinsten Wahllokal in Friedersdorf (95 Wahlberechtigte) lag zur Kaffeezeit die Beteiligung bei weit mehr als der Hälfte, sagt Wahlvorstand Andrea Kukla.

Die drei Bürgermeisterkandidaten, die Einzelbewerber Mario Lehmann und Karsten-Eule-Prütz, sowie Ulf Lehmann (Herzberg zählt) haben den Wahltag entspannt verbracht. Ulf Lehmann war am Nachmittag mit der Familie im Bürgerzentrum wählen. Den Abend wollte er mit den anderen "Herzberg zählt"-Abgeordneten im BlauHaus verbringen. Auch Mario Lehmann hat im Bürgerzentrum seine Stimme abgegeben, ist dann zum Hoffest nach Fermerswalde gefahren und wollte am Abend mit seinen Anhängern auf seinem Hof zu Hause zusammen sein. Karsten Eule-Prütz hat um 13 Uhr im Gymnasium gewählt. Er wollte den Wahlabend ebenfalls mit Freunden und Anhängern verbringen.

Herold Quick, Amtsinhaber in Falkenberg und einziger Bewerber um den Bürgermeisterstuhl für die nächste Wahlperiode, blieb ein "Zittern" erspart. Nachdem er seine Kreuze gesetzt hatte, brach er mit seiner Frau zum Spaziergang auf. Am Abend wartet er dann in der Gaststätte "Zum Hufschlag" auf das Ergebnis.

Herzberg: Nach Auszählung von 7 der 20 Stimmbezirke kurz vor Redaktionsschluss um 19.17 Uhr konnte Eule-Prütz 63,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen.