„Jetzt werden gerade die letzten Zahlen zusammengetragen, um dann den Verwaltungshaushalt aufstellen zu können“ , beschreibt Cornelia Gmerek, Kämmerin der Stadt und damit oberste Verantwortliche über das kommunale Geld, die gegenwärtigen Arbeiten. Voraussichtlich in der Beratungsrunde im März sollen sich die Abgeordneten mit dem aktuellen Zahlenwerk für das Haushaltsjahr 2006 intensiv beschäftigen und dann abschließend darüber beraten, umreißt sie den möglichen zeitlichen Ablauf.
Während die Einnahmen und Ausgaben für die laufende Verwaltungsarbeit also demnach noch nicht so fest umrissen sind, stehen die Eckpunkte des Vermögenshaushaltes bereits fest. Rund zwei Millionen Euro können nach jetzigem Kenntnisstand investiert werden. Eine Viertel davon sind städtische Mittel, die Uebigau-Wahrenbrück dank der investiven Schlüsselzuweisung vom Land zugeteilt bekommt. Aufgestockt werden diese durch eine Vielzahl von Fördermitteln, die 2006 noch einmal reichlich fließen, unter anderem für den Gewässertourismus und die Schaffung eines touristischen Leitsystems (wir berichteten) sowie für die Fortführung der Innenstadtsanierung in Uebigau. Andere Vorhaben, die mit Fördermitteln untersetzt werden, sind der weitere Gehwegbau in Prestewitz oder auch das Herrichten der Bushaltestelle in Winkel.
Darüber hinaus gelte es, in Sachen Brandschutz in kommunalen Einrichtungen Baumaßnahmen voranzutreiben; zum Beispiel soll in der Turnhalle in Uebigau eine entsprechende Tür eingebaut werden. Darüber hinaus genießt der Brandschutz im Stadtgebiet weiter hohe Priorität. Investitionen für die Feuerwehren in den einzelnen Ortsteilen sind zu planen, so weit es der aktuelle Finanzrahmen noch zulässt, kündigte Cornelia Gmerek an. (sk)