ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:09 Uhr

Neuer Erinnerungsort
Junger Rotdorn ziert die grüne Lunge von Osteroda

 Ingeborg von Rotenhan hat in Osteroda einen Baum gepflanzt. Rotenhans hatten ihr Familienalbum mitgebracht.
Ingeborg von Rotenhan hat in Osteroda einen Baum gepflanzt. Rotenhans hatten ihr Familienalbum mitgebracht. FOTO: Stephanie Kammer
Osteroda. Ingeborg von Rotenhan hat das Bäumchen am Tag der deutschen Einheit im Beisein von Einwohnern gepflanzt.

Seit Donnerstag ziert ein Rotdornbäumchen die grüne Lunge von Osteroda. Ingeborg von Rotenhan, Tochter des einstigen Rittergutsbesitzers und Hitler-Widerständlers Gerd von Tresckow, stiftete den Baum, der am Tag der Deutschen Einheit von ihr gepflanzt worden ist. Etwa fünfzig Osterodaer und Gäste kamen in dem hübsch angelegten Park in der unmittelbaren Nachbarschaft des alten Rittergutes zusammen und nutzten die Gelegenheit, mit Zeitzeugen und Familie von Rotenhan ins Gespräch zu kommen. Die aus Eisenach angereisten Rotenhans hatten ihr Familienalbum mitgebracht. Gleiches taten etliche Osterodaer, sodass historische Dokumente, Erinnerungsstücke und Fotos viele Gesprächsanlässe lieferten.

Osterodas Ortsvorsteher Mathias Hensel freute sich: „Schön, dass wir so zwanglos zusammen stehen bei einem Glas Sekt. Unsere Geschichte ist wichtig für uns. Danke an unsere Gäste für diesen neuen Erinnerungsort im Herzen unserer Gemeinde.“

 Ingeborg von Rotenhan hat in Osteroda einen Baum gepflanzt. Rotenhans hatten ihr Familienalbum mitgebracht.
Ingeborg von Rotenhan hat in Osteroda einen Baum gepflanzt. Rotenhans hatten ihr Familienalbum mitgebracht. FOTO: Stephanie Kammer