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| 14:31 Uhr

Parallel zur Schule schon „studieren“
Jugendliche optimieren betriebliche Abläufe

Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Falkenberg werden im Rahmen der Schüler Ingenieur Akademie in ihrer Freizeit Produktionsprozesse für die Firma Reiss in Bad Liebenwerda optimieren.
Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Falkenberg werden im Rahmen der Schüler Ingenieur Akademie in ihrer Freizeit Produktionsprozesse für die Firma Reiss in Bad Liebenwerda optimieren. FOTO: privat
Falkenberg/Bad Liebenwerda. Schüler Ingenieur Akademie soll diesmal der Firma Reiss in der Kurstadt von Nutzen sein. Von Sylvia Kunze

Aktuell läuft die inzwischen 6. Schüler Ingenieur Akademie schon seit einigen Wochen. Partner dabei sind die BTU Senftenberg, die Reiss Büromöbel GmbH in Bad Liebenwerda sowie die sechs Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Falkenberg Lukas Braun, Julius Lentzsch, Max Liesebach, Viktor Reichel, Leon Reyentanz und Maximilian Schöne. Die Jugendlichen absolvieren momentan die 12. Klasse des allgemeinen Abiturs und haben die besondere Herausforderung angenommen.

Eine Herausforderung deshalb, weil die Schüler Ingenieur Akademie parallel zur Schule läuft. In ihrer Freizeit werden die sechs Jungen „knobeln“, wie Abläufe in der Metallbearbeitung bei der Firma Reiss Büromöbel in der Kurstadt optimiert werden können. Der Start ist bereits vollzogen. Erste Daten sind über mehrere Tage vor Ort im Unternehmen erfasst worden.

Auch erste Kontakte mit der BTU hat es bereits gegeben, um den angehenden Schüleringenieuren entsprechendes fachliches Wissen mit auf ihren Weg zu geben. Allein die Software, die sie dabei erhalten haben, will erst einmal verstanden und dann natürlich richtig genutzt werden.

Bis April ist in einem Plan relativ detailliert festgeschrieben, was bis wann zu schaffen ist. Bereits im nächsten Monat werden die Schüler noch einmal in der Firma sein, um ihre Arbeit fortzuführen und nötige Fakten zu sammeln – natürlich immer in ihrer Freizeit nach Schulschluss.