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Konzert
Jugendblasorchester verjüngt sich wieder

Für sein Weihnachtskonzert hat das Jugendblasorchester Falkenberg in der Evangelischen Kirche stehenden Applaus bekommen.
Für sein Weihnachtskonzert hat das Jugendblasorchester Falkenberg in der Evangelischen Kirche stehenden Applaus bekommen. FOTO: Rico Meißner
Falkenberg. Ausdauernder Applaus belohnt aufwändige Vorbereitungen zum Weihnachtskonzert. Von Rico Meißner

Stehende Ovationen nach 90 Minuten in der beinahe komplett gefüllten Evangelischen Kirche – das Weihnachtskonzert des Falkenberger Jugendblasorchesters war ein durchschlagender Erfolg. Klassische Stücke und modernere Klassiker hatten die Musiker im Repertoire. Das kam beim Publikum ausgesprochen gut an. Mit zum Nachdenken anregenden Einschüben, hin und wieder mit leicht witzigem Unterton, führte Gunter Gesper durch das Programm.

Die Vorbereitungen auf das Konzert hatten alle Beteiligten vor eine Herausforderung gestellt. Seit Ende September war geprobt worden. „Nur selten haben wir dabei eine komplette Besetzung erreichen können“, resümierte Bernd Klöhn, der musikalische Leiter. Natürlich sei es schwierig, alles „unter einen Hut“ zu bekommen. Da sind die Schule, die Familie, die Freunde und auch andere Hobbys. Jede Woche gab es eine neunzigminütige Gesamtprobe plus diverse Einzelproben. „Ich kann nur den Hut vor dem Engagement der jungen Leute ziehen“, so Klöhn. „Auch von den Eltern erhalten wir im Hintergrund sehr viel Unterstützung bei den Vorbereitungen.“ Sehr dankbar sei man dafür, die Kirche nutzen zu dürfen und so ein tolles Ambiente ermöglichen zu können.

Klöhn, dem die Arbeit, nach eigener Aussage, einen „Riesenspaß macht“, freut sich, dass es auch langsam wieder mehr Nachwuchs im Orchester gibt und appelliert gleichzeitig an alle Eltern, ihre Kinder für das Erlernen eines Instrumentes zu begeistern.

Rückblickend auf das vergehende Jahr fallen dem musikalischen Leiter eine ganze Reihe von Höhepunkten ein. „Da war zum Beispiel das Schlosshofkonzert in Doberlug-Kirchhain ein voller Erfolg. Natürlich auch der Festumzug zum Feuerwehrjubiläum.“ Als besonderen Höhepunkt sieht er außerdem die festliche Umrahmung der Kranzniederlegung vor der Kirche.

Das kommende Jahr beginnt gleich mit Arbeit. Über das erste Januarwochenende reisen alle Mitglieder für ein Probenlager nach Körba. Andere gesetzte Termine sind bereits „Feuer und Eis“ im März auf dem Marktplatz, das Maibaum-Aufstellen, die Jugendweihe und der Schulanfang. Anfang Juli wird es eine Orchesterfahrt geben. Wohin, ist noch geheim. Andere, noch hinzukommende Auftritte, werden, so verspricht das Jugendblasorchester, noch „rechtzeitig öffentlich bekannt gegeben“.