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Irene Kluge offiziell ins Amt eingeführt

Schönewalde.. Irene Kluge, die am 28. August mit 52,1 Prozent Stimmenanteil von den Einwohnern der amtsfreien Stadt Schönewalde für acht Jahre zur hauptamtlichen Bürgermeisterin gewählt wurde, hat diese Funktion offiziell angetreten. Gabi Zahn

Am Montag erhielt sie in feierlicher Form die Ernennungsurkunde im Beisein von Stadtverordneten, Ortsbürgermeistern und Mitarbeitern der Verwaltung.
Schon seit ihr Amtsvorgänger Dr. Karl Kuba zum Ende des Vorjahres aus Krankheitsgründen seine Funktion nicht mehr aktiv ausüben konnte, hatte sie neben ihrer Arbeit als Kämmerin dessen Vertretung übernommen.
Rückblickend auf diese Zeit sagt sie: „Für mich ist das Bürgermeister-Amt nichts ganz Neues. Die Bürger, Abgeordneten und Mitarbeiter wissen, mit wem sie es zu tun haben. Meine Strategie habe ich gezeigt, und sie wird von einer Mehrheit mitgetragen.“ Sie werde sich, auch unter schlechter werdenden Rahmenbedingungen bemühen, die amtsfreie Stadt weiter nach vorne zu bringen. Ihr Angebot bestehe, dies im engen Zusammenwirken mit allen, die in der Stadt Verantwortung tragen, zu tun. Die Interessen der Bewohner aller Ortsteile wolle sie ausgleichend berücksichtigen.
Großes Lob zollte Irene Kluge aus aktuellem Anlass den Gewerbetreibenden, die sich am Sonntag sehr erfolgreich zum 1. Gewerbe- und Familienfest präsentierten. „Das war ein sehr gutes Aushängeschild für Schönewalde auch im Rahmen des Städtebundes Elbe-Elsteraue. Jetzt kommt es darauf an, auf dieser Basis weiterzugehen“ , fügt sie an.
Zu klären gilt nun schnellstens, wer in der Stadtverwaltung künftig die Verantwortung in der Kämmerei trägt. Dazu wird es in den nächsten Tagen eine Ausschreibung sowohl im Amtsblatt des Landkreises als auch in dem der Stadt Schönewalde geben. Zum 1. November 2005 soll diese Stelle neu besetzt sein. Die Abgeordneten entscheiden nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen, wer eingestellt wird. Bis es jedoch so weit ist, obliegt Irene Kluge noch die Haushaltsüberwachung. Unter diesem Blickwinkel führt sie auch das nächste Treffen der Ortsbürgermeister durch, das am 6. Oktober stattfindet. Dann soll es eine Auswertung der Ortsbegehungen geben und eine erste Darstellung der Dinge, die es 2006 seitens der Ortsvertreter in den Dörfern anzugehen gilt.
Die Einführung der doppischen Buchhaltung, deren Vorbereitung in diesen Wochen vonstatten gehen muss, habe sie ebenfalls im Blick. Das Thema sei von ihr angearbeitet, so Kluge. „Wir haben im Haus eine Projektgruppe und einen genauen Ablaufplan. Die Mitarbeiter werden dazu noch Schulungen besuchen“ , stellt sie dar. Doch wolle sie mit der Einführung dann den neuen Kämmerei-Chef (oder die
-chefin) betrauen.