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| 07:56 Uhr

Freizeitsport
Drei Etappen - dann sind die Fahrer am Ziel

Herzberg. Internationale Polizeiradtour 2019 im Fläming.

Am Sonntag haben sich etwas mehr als 30 Polizisten und Radsportfreunde, die mit dem Polizeidienst verbunden sind, aus Brandenburg, den Niederlanden, Nordrhein-Westfalen und Polen zur 27. Internationalen Polizeiradtour getroffen. Sie führt in diesem Jahr durch den Fläming. Auch der Herzberger Ex-Bürgermeister Michael Oecknigk, in Vorjahren schon immer bei diesen Touren dabei, befindet sich wieder unter den Teilnehmern.

Er erinnert daran, dass die Idee dieser Völkerverständigung einst der Oberkreisdirektor Paul Sellmann aus dem Herzberger Partnerkreis Höxter hatte. Damals, kurz nach der Wende, sei es vordringlich noch darum gegangen, Ost und West einander näherzubringen. Aber auch in Zeiten des vereinten Europas darf dieser Gedanke ruhig weiterleben.

So radeln dann seit 1992 regelmäßig die Fahrradfreunde durch verschiedene Regionen Europas. In diesem Jahr ist es der Fläming, also die Region rund um Jüterbog. Dabei stehe nicht nur der sportliche Teil mit rund 170 Kilometern, aufgeteilt auf drei Etappen, im Vordergrund, betont Oecknigk. Sondern es gehe auch um die Begegnung mit den örtlichen, touristischen und historischen Besonderheiten und den hier lebenden Menschen.

Start war am Montagmorgen in Jüterbog. Der Fläming-Skate wurde Richtung Luckenwalde unter die Räder genommen. Am heutigen Dienstag geht es Richtung Kloster Zinna. Und am morgigen Mittwoch wird die letzte der drei Etappen abgefahren: Richtung Westen nach Altes Lager, Treuenbrietzen, Feldheim und wieder zurück. An verschiedenen Punkten der Touren werden die Radler an allen drei Tagen von kompetenten Gastgebern begrüßt und erfahren viel Wissenswertes. „Alles in allem wird es eine sportlich ansprechende, informative und der Völkerverständigung weiter dienende Tour“, berichtet Michael Oecknigk. „Es soll unser kleiner Beitrag sein, wie wir im Miteinander Europa leben und erradeln.“

(red/sk)