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Initiative "Herzberg – unsere Kreisstadt" formiert sich

Herzberg. "Es ist in Herzberg ruhig geworden um das Thema Kreisgebietsreform. Zu ruhig", meint die parteiunabhängige Wählergruppe "Herzberg zählt". red/sk

"Es gibt zwar die Volksinitiative ,Bürgernähe erhalten — Kreisreform stoppen', die grundsätzlich Unterstützung verdient. Was passiert aber, wenn der Landtag dennoch gegen den Willen der Brandenburger den Zusammenschluss von Landkreisen als einziges Heilmittel gegen Finanzverwaltungsmangel ansieht?", fragt sich Wählergruppenmitglied Christian Voigt.

Unter dem Motto "Herzberg - unsere Kreisstadt" wollen deshalb die Herzberger "Herzberg zählt"-Stadtverordneten Ulf Lehmann, Frank Lehmann und Christian Voigt jene vereinen, die sich für den Erhalt der Kreisstadt Herzberg, auch in einem möglichen künftigen Großkreis, aussprechen. "Uns liegt Herzberg am Herzen, und das fernab von Parteizugehörigkeiten und bevorstehenden Wahlen", so Ulf Lehmann, der für das Bürgermeisteramt in Herzberg kandidiert. "Unsere Idee richtet sich deshalb an alle, die zusammen mit anderen Herzbergern für den Erhalt einer Kreisstadt Herzberg eintreten möchten", so Lehmann weiter.

Im Vorfeld seien bereits Gespräche mit einigen Herzbergern geführt worden, die eine entsprechende Initiative aktiv unterstützen wollen. Mit dieser könnte ein deutliches hör- und sichtbares Zeichen nach Potsdam gesendet werden, ist man sich einig.

"Sobald sich eine Interessengruppe formiert hat, soll sie als direkter Gesprächspartner für Land und Ministerien etabliert werden. Es wird im August ein Arbeitstreffen stattfinden, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben", so Christian Voigt.